Pressemitteilung: Und die KMK bewegt sich doch
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Pressemitteilung: Und die KMK bewegt sich doch

Zu den Plänen der Kultusministerkonferenz für mehr Einheitlichkeit der Bildung erklärt Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

“Es scheint, als wollten die Mitglieder der Kultusministerkonferenz den Ruf des Bildungsföderalismus, der in Pandemiezeiten noch weiter gelitten hat, mit Macht aufpolieren. Die Ländervereinbarung regelt endlich brennende Themen wie Qualitätsentwicklung und Vergleichbarkeit der Bildung, das war schon lange überfällig.

Die Einrichtung einer Ständigen Wissenschaftlichen Kommission ist die Antwort auf die Idee eines Nationalen Bildungsrats, dessen Einrichtung Ministerin Karliczek leider vom Start weg versemmelt hat. Jetzt hat die KMK das Heft selbst in die Hand genommen, die Bundesministerin bleibt außen vor. Es ist zu hoffen, dass die Kommission so erfolgreich arbeitet, dass die Befristung der Kommission in eine ständige Einrichtung münden kann. Denn für die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems ist es dringend notwendig, Strategien zu entwickeln, die wissenschaftlich unterfüttert sind.

Bei all der Erleichterung darüber, dass die KMK endlich überfällige Themen angeht: Maßstab wird die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen sein. Angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist da eine gesunde Skepsis durchaus angebracht.”

Der Deutschlandfunk hat diese Pressemitteilung in seiner Berichterstattung aufgegriffen.

Pressemitteilung: Der Bildungsföderalismus genießt kein Vertrauen mehr und braucht dringende Reformen
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Pressemitteilung: Der Bildungsföderalismus genießt kein Vertrauen mehr und braucht dringende Reformen

Zum heute veröffentlichten ifo Bildungsbarometer 2020 erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

“Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, wenn etwas nicht funktioniert und der Bildungsföderalismus gehört hier ganz offensichtlich dazu. Das Bildungsbarometer 2020 zeigt mehr als deutlich, dass sich eine große Mehrheit eine bildungspolitische Kompetenzverschiebung in Richtung des Bundes wünscht, das betrifft sowohl die Finanzierung und Lehrer*innenausbildung als auch die Vergleichbarkeit, gerade die hohen Werte für vergleichbare Schulabschlüsse sind ein deutlicher Fingerzeig zu notwendigen Reformen. Auch ein Bildungsrat und ein Bildungsstaatsvertrag werden als notwendig erachtet. Weiter lesen