Offener Brief in Solidarität mit inhaftierten Politiker*innen in der Türkei
Bild-Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0 (Gytis Cibulskis, flickr.com)

Offener Brief in Solidarität mit inhaftierten Politiker*innen in der Türkei

In einem Offenen Brief mit Kolleg*innen anderer Bundestagsfraktionen bringen wir unsere Solidarität mit den kürzlich inhaftierten drei Parlamentsabgeordneten und fünf Bürgermeistern aus dem Südosten der Türkei zum Ausdruck.

Die offensichtlich politisch motivierten Inhaftierungen von CHP- und HDP-Politiker*innen sind undemokratisch und werden auch in einem Bericht der Venedig-Kommission kritisiert.

Wir fordern die türkische Regierung auf, sich an die fundamentalen Grundrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und auch in der türkischen Verfassung verankert sind, zu respektieren.

>> OFFENER BRIEF <<

Offener Brief der Initiative Nonprofitjournalismus
Quelle: Netzwerk Recherche (von wetwebwork auf flickr, CC BY-SA 2.0)

Offener Brief der Initiative Nonprofitjournalismus

Margit Stumpp unterstützt den Offenen Brief der Initiative Nonprofitjournalismus an den Bundesrat. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am 7. Juni 2019 einen Gesetzesantrag zur Änderung der Abgabenordnung zwecks Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Journalismus in den Bundesrat eingebracht. Der Antrag wird nun demnächst im Finanzausschuss des Bundesrates beraten. Bisher gibt es vor allem von Seiten der Finanzministerien der Länder Bedenken gegen den Antrag. Dabei ist die Anerkennung von Journalismus als gemeinnütziger Zweck in der Abgabenordnung so wichtig, weil so dringend notwendige Impulse für die Medienvielfalt vor allem auf lokaler Ebene gesetzt werden könnten. Das hat auch unser grünes Fachgespräch mit Expert*innen aus der Medienwelt gezeigt.

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Pressestatement: UN-Sonderbeauftragte*r für den Schutz von Journalist*innen?

Pressestatement: UN-Sonderbeauftragte*r für den Schutz von Journalist*innen?

Die Bundesregierung tut viel zu wenig für den Schutz von Journalist*innen. In einem Offenen Brief habe ich zusammen mit Doris Achelwilm, Margarete Bause und Frithjof Schmidt unseren Außenminister Heiko Maas dazu aufgefordert, sich im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York öffentlich für die Einsetzung eines UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalist*innen auszusprechen. Das hat unser Außenminister leider versäumt. Nun, drei Wochen später, haben wir auch ein Antwortschreiben von Herrn Maas erhalten, in dem leider nicht mehr als warme Worte stehen.

Zum Antwortschreiben des Bundesaußenministers erkläre ich als medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

„Die Antwort von Heiko Maas drei Wochen nach unserem Appell ist ernüchternd. Der Außenminister hat sich bei der UN-Generalversammlung in New York vor zwei Wochen nicht öffentlich zur Einsetzung eines/einer Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalist*innen bekannt. Nun bestätigt er in seiner Antwort an uns Abgeordnete lediglich, wie wichtig die Umsetzung des Vorhabens für den Schutz von Journalist*innen sei und bezieht sich auf eine Resolution des UN-Menschenrechtsrates von November 2017. Es ist völlig unverständlich, warum sich ausgerechnet der deutsche Außenminister so schwer damit tut, sich auch öffentlich für eine*n Sonderbeauftragte*n einzusetzen. Sein Einsatz würde dem Vorhaben den so wichtigen Auftrieb verleihen, den es benötigt. Damit ignoriert die Bundesregierung weiterhin den interfraktionellen Beschluss des Parlaments, der die Regierung zu stärkeren Bemühungen um eine*n solche*n Sonderbeauftragte*n verpflichtet. Mittlerweile werden Regierungsvertreter in den Sitzungen der Bundestagsgremien sogar schon von den eigenen Abgeordneten der Koalitionsfraktionen zum Stand der Umsetzung des Beschlusses befragt. Herr Maas und die Bundesregierung werden in dieser Causa immer unglaubhafter. Während sich in Frankreich sogar der Präsident öffentlich für die Sache einsetzt, gibt es von der Bundesregierung nur warme Worte für die Abgeordneten.“

HIER geht es zum Artikel des Tagesspiegels über die Veröffentlichung des Offenen Briefes von vor drei Wochen.

Auch über die Antwort des Außenministers berichtet der Tagesspiegel heute.

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Offener Brief an Bahnvorstand Pofalla gegen die Einschränkung des DB-Service am Bahnhof Aalen

Offener Brief an Bahnvorstand Pofalla gegen die Einschränkung des DB-Service am Bahnhof Aalen

Ohne die Öffentlichkeit zu informieren, plant die Deutsche Bahn die Service-Zeiten am Hauptbahnhof Aalen ab dem 1. April drastisch einzuschränken (wochentags nur noch von 7.45 bis 18.15 Uhr). Gerade Pendler*innen und Schüler*innen finden dann keine Ansprechpartner mehr. Von den Problemen von Menschen mit Einschränkungen, Behinderten und Älteren ganz zu schweigen. Und das am Knotenpunkt von Rems-, Jagst- und Brenzbahn. Gerade auf letzterer ist die Bahn seit Monaten nicht in der Lage, den Regelbetrieb aufrecht zu erhalten. Informationen gibt es weder über die App noch über die Gleisanzeige.

Gemeinsam mit Karl Hilsenbek, Bernhard Ilg, Martin Grath, Klaus Pavel, Thilo Rentschler und Thomas Reinhardt haben wir uns mit einem Offenen Brief an den zuständigen Bahnvorstand Ronald Pofalla gewendet. Wir fordern dringend eine Abkehr von den Plänen.

Offener Brief an Bahnvorstand Ronald Pofalla