Pressemitteilung: Und die KMK bewegt sich doch
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Pressemitteilung: Und die KMK bewegt sich doch

Zu den Plänen der Kultusministerkonferenz für mehr Einheitlichkeit der Bildung erklärt Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

“Es scheint, als wollten die Mitglieder der Kultusministerkonferenz den Ruf des Bildungsföderalismus, der in Pandemiezeiten noch weiter gelitten hat, mit Macht aufpolieren. Die Ländervereinbarung regelt endlich brennende Themen wie Qualitätsentwicklung und Vergleichbarkeit der Bildung, das war schon lange überfällig.

Die Einrichtung einer Ständigen Wissenschaftlichen Kommission ist die Antwort auf die Idee eines Nationalen Bildungsrats, dessen Einrichtung Ministerin Karliczek leider vom Start weg versemmelt hat. Jetzt hat die KMK das Heft selbst in die Hand genommen, die Bundesministerin bleibt außen vor. Es ist zu hoffen, dass die Kommission so erfolgreich arbeitet, dass die Befristung der Kommission in eine ständige Einrichtung münden kann. Denn für die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems ist es dringend notwendig, Strategien zu entwickeln, die wissenschaftlich unterfüttert sind.

Bei all der Erleichterung darüber, dass die KMK endlich überfällige Themen angeht: Maßstab wird die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen sein. Angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist da eine gesunde Skepsis durchaus angebracht.”

Der Deutschlandfunk hat diese Pressemitteilung in seiner Berichterstattung aufgegriffen.

Pressestatement zum KMK-Beschluss über den Schulunterricht
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Pressestatement zum KMK-Beschluss über den Schulunterricht

Margit Stumpp, bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Bundestagabgeordnete für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim, erklärt zum heutigen Beschluss der Kultusministerkonferenz zum Schulunterricht:

“Spätenstens jetzt, wo klar ist, dass es vor den Sommerferien keinen Regelunterricht mehr geben wird, muss dafür gesorgt werden, dass alle Schulen eine digitale Grundausstattung bekommen. Das muss sowohl die Technik als auch die Organisation und Pädagogik beinhalten. Daneben müssen wir sicherstellen, dass der digitale Heimunterricht die Bildungsungerechtigkeit nicht vergrößert, d.h. Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf müssen zuerst wieder in die Schule können, brauchen geeignete Endgeräte und mehr Unterstützung für das Lernen zu Hause. Die Coronakrise darf nicht zur Bildungskrise werden.”

Über dieses Pressestatement berichten u. a. Riffreporter und News 4 Teachers.

Diskussion mit KMK-Präsident Lorz
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Diskussion mit KMK-Präsident Lorz

Der Deutsche Lehrerverband feierte in dieser Woche sein 50jähriges Bestehen. Hierzu gratuliere ich herzlich. Das Jubiläum war Anlass, ein Symposium zur Schule im Wandel zu veranstalten, in dessen Rahmen ich mit dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Alexander Lorz, und der Ministerin für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, über einen modernen Bildungsföderalismus diskutierte.

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