Meine Rede zur Not der Schulen in der Pandemie
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Meine Rede zur Not der Schulen in der Pandemie

Im Bundestag haben wir heute in einer Aktuellen Stunde über „SOS Klassenzimmer – Wirksame Hilfen für Schulen in der Pandemie“ debattiert. Ich habe auf die schwierige Lage in den Schulen verwiesen und konkrete Vorschläge unterbreitet, wie vor Ort jetzt kurz- und mittelfristig Hilfe ankommen kann:

  1. Ein Förderprogramm für mobile Luftfilter, damit die Schulen weiterhin offen bleiben können.
  2. Eine digitale Grundausstattung für alle Schulen, auf die dann der Digitalpakt aufsetzten kann.
  3. Die Etablierung von hybriden Unterrichtsmodellen aus der Kombination von Präsenz- und Fernunterricht.
  4. Eine Bundeszentrale für digitale und Medienbildung, damit Lehrkräfte niederschwellige und qualitätsgeprüfte Angebote für ihren Unterricht bekommen.

Hier mein Rede zum Nachschauen:

Lernentwicklungsgespräch: Zu Gast beim Podcast von Florian Güßgen
Screenshot von leg.podigee.io

Lernentwicklungsgespräch: Zu Gast beim Podcast von Florian Güßgen

“Ist es richtig, die Schulen offen zu halten?” war das Thema meines Podcast-Besuchs bei Florian Güßgen. Mit ihm sprach ich über den Sommer der verpassten Chancen, digitale Konzern in den Klassenzimmern und meine Erwartungen an den Winter.



Hinweis: Der Podcast wurde aufgezeichnet, bevor sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen die neusten Corona-Beschränkungen ab November beschlossen haben.

Meine Rede zum Bildungsbericht

Meine Rede zum Bildungsbericht

Heute haben wir im Bundestag endlich über den Nationalen Bildungsbericht 2018 debattiert, der bereits seit Monaten vorliegt. Dazu habe ich im September meinen Antrag „Zeit für einen bildungspolitischen Aufbruch“ eingebracht.
In der heutigen Pleneumsdebatte konnte ich unsere Forderungen ausführen:

 

Hintergrund:

Der Bildungsbericht stellt klar: Bildung macht gesund, zufrieden und stärkt die Demokratie. Der Bildungsbericht 2018 ist damit ein klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung, endlich mehr in die Zukunft junger Menschen zu investieren. Das 7-Prozent-Ziel für Bildungsausgaben ist noch immer nicht erreicht. Das trifft besonders hart Kinder aus bildungsfernen Familien und von Alleinerziehenden. Jedes vierte Kind wächst in Deutschland in bildungsbezogenen Risikolagen auf. Das ist ungerecht und schadet der Gesellschaft.

Wir setzen deshalb auf einen bildungspolitischen Aufbruch. Der Ausbau von Ganztagsschulen und die Digitalisierung im Klassenzimmer dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Mit einem umfassenden Aufholprogramm für Schulen in schwierigen Stadtteilen wollen wir Brennpunktschulen zu Leuchttürmen der Bildungsgerechtigkeit machen. Auch der Ganztagsausbau muss jetzt entschieden vorangetrieben werden. Dafür müssen Bund, Länder und Kommunen zukünftig gemeinsam anpacken können. Das geht am besten mit der Aufhebung des Kooperationsverbotes.