Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Deutsche Bundestag für medieninteressierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren vom 21. März bis 28. März 2020 einen Jugendmedienworkshop. Die Jugendlichen erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden u. a. in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

Als medienpolitische und bildungspolitische Sprecherin und stellvertretendes Mitglied im Kuratorium der kooperierenden Bundeszentrale für politische Bildung freut sich Margit Stumpp ganz besonders über Bewerbungen aus der Ostalb und begrüßt gerne medieninteressierte Jugendliche in Berlin.

Der Workshop steht unter dem Titel „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“, sodass sich die Jugendlichen mit den Herausforderungen für Städte aufgrund ansteigender Zuwanderung, z. B. in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, auseinandersetzen. Dem werden die Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen für ländliche Kommunen, z. B. auf die örtliche Infrastruktur, gegenübergestellt.
PM: PISA-Studie muss Weckruf sein!
Lizenz Pixabay (CC0)

PM: PISA-Studie muss Weckruf sein!

Zur heute veröffentlichten PISA-Studie erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Abgeordnete für den Wahlkreis Aalen/Heidenheim:

“Die aktuelle PISA-Studie muss ein Weckruf sein. Sie zeigt deutlich, dass der Bildungserfolg in Deutschland nach wie vor stark vom Elternhaus abhängt. Das ist beschämend. Bei der Lesekompetenz ist der Unterschied zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern sogar noch größer geworden. Notwendig ist eine bessere Förderung der schwächeren Schülerinnen und Schüler, die am stärksten unter dem segregierten Schulsystem und Lehrkräftemangel leiden, sowie grundsätzliche Qualitätsverbesserungen. Statt Absichtsbekundungen und Lippenbekenntnissen braucht es jetzt endlich eine konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Kommunen. Weiter lesen

BPA-Fahrt: 45 Gäste aus dem Wahlkreis in Berlin
Bildnachweis: Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie

BPA-Fahrt: 45 Gäste aus dem Wahlkreis in Berlin

Ich habe mich sehr gefreut, 45 engagierte Bürger aus meinem Wahlkreis Aalen-Heidenheim im Rahmen einer Informationsfahrt des Bundespresseamts nach Berlin einzuladen und ihnen einen Einblick in den Politikalltag der Hauptstadt zu ermöglichen.

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Große Koalition stimmt gegen die Einführung einer Weidetierprämie
Lizenz: CC 0 (Pixabay)

Große Koalition stimmt gegen die Einführung einer Weidetierprämie

Die Große Koalition hat am Mittwoch, 13. November 2019, im Bundestag gegen die Einführung einer Weidetierprämie gestimmt, wie Sie die Bundestagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke wiederholt forderten. Dazu erklärt Margit Stumpp, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim: Weiter lesen

Demokratie muss Schule machen – Gastbeitrag in FR

Demokratie muss Schule machen – Gastbeitrag in FR

Mein Gastbeitrag im Wortlaut für die Frankfurter Rundschau vom 14.10.2019. Die Bildungspolitik sollte die Impulse der Demonstrationen für Klimaschutzaufnehmen, um Schule und Unterricht weiterzuentwickeln.

Die Zeit rennt, ihr pennt“ oder „Warum lernen, wenn es keine Zukunft gibt“ steht auf den selbst gemalten Plakaten junger Klimaaktiver, die in Deutschland und weltweit seit nunmehr einem Jahr zu Hundertausenden auf die Straße gehen. Weiter lesen

Margit Stumpp empfängt Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis
Bildnachweis: Bundesregierung / Atelier Schneider

Margit Stumpp empfängt Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis

Vom 24.09.2019 bis zum 27.09.2019 durfte Margit Stumpp rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis Aalen – Heidenheim im Rahmen einer Informationsfahrt  des Bundespresseamts in der Hauptstadt begrüßen.

Nach der Anreise am Dienstag und einer ersten Nacht im Hotel in der Nähe des Tiergartens begann dann am Mittwoch das Programm für die politisch Interessierten. Bei einer Stadtrundfahrt erfuhren die Teilnehmenden viele interessante Hintergrundinfos zu architektonischen, geschichtlichen und politischen Hintergründen der Stadtentwicklung. Natürlich konnte die Besuchergruppe auf diesem Weg auch einige der wichtigsten Regierungsgebäude und historisch relevante Stätten betrachten. Gestärkt durch ein Mittagessen in Berlin Mitte ging es dann zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit der Abgeordneten Margit Stumpp ins Paul-Löbe-Haus. In einem regen Gespräch stellten die Teilnehmenden interessante Fragen und konnten sich mit Margit Stumpp über verschiedenste aktuelle politische Themen austauschen und einen spannenden Eindruck in den Alltag einer Bundestagsabgeordneten bekommen. Im Anschluss zu diesem facettenreichen Gespräch gab es noch ein gemeinsames Foto mit Margit Stumpp und die Gruppe besuchte noch eine Plenardebatte im Bundestag. Die Besichtigung der Kuppel des Reichstagsgebäudes mit einem atemberaubenden Blick auf die Achse der Regierungsgebäude und ein Abendessen mit Informationsgespräch in der Landesvertretung Baden-Württemberg rundeten den ersten Tag der Informationsfahrt ab.

Das bunte Programm der BPA Fahrt ging am Donnerstag Morgen mit einem zweiten Teil der Stadtrundfahrt weiter. Am frühen Mittag stand ein Besuch des Ministeriums für Bildung auf dem Programm. Sehr inspirierend fanden die Teilnehmenden die aktuelle Ausstellung im Ministerium über „Künstliche Intelligenz“ mit interaktiven Medien und vielseitigen Informationen zum Thema KI. Entsprechend lebhaft waren die Beiträge und Fragen in der Diskussionsrunde, die sich rund um die Frage „was darf KI“ und „was soll KI“ drehten.

Nach der Mittagspause in einem Restaurant im Regierungsviertel stand noch ein Highlight auf dem Programm: Der Besuch des Bundeskanzleramts. Als die intensiven Sicherheitskontrollen überstanden waren, zeigten sich die Teilnehmenden sichtlich fasziniert von diesem einmaligen Gebäude und vor allem auch von den vielen architektonischen Details und Hintergründen, die während der einstündigen Führung durch das Bundeskanzleramt erläutert wurden.

Über einem kurzen Abstecher zum Potsdamer Platz ging es anschließend noch in die Gedenkstätte des deutschen Widerstands im Bendlerblock. Auf bewegende Weise wurden den Besucher*innen hier der geschichtliche Kontext, wichtige Akteure der Widerstandsbewegung, sowie die Chronologien der Attentate auf Adolf Hitler näher gebracht. Unter den über 6000 ansprechend aufbereiteten Exponaten und bei der beeindruckenden Führung hatte die Besuchergruppe zu dem Widerstandskämpfer Georg Elser einen besonderen Bezug – dieser stammte ja wie so einige der Besuchergruppe auch aus Königsbronn.

Um diese packenden Eindrücken in der Gedenkstätte setzen zu lassen, ließ die Gruppe den Abend  bei einem Abendessen auf der Spree in Ruhe ausklingen.

Gegen Ende des Hauptstadtbesuchs am Freitag besichtigte die Besuchergruppe noch die Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen. Im Anschluss an einen individuellen Rundgang durch die Hackeschen Höfe ging es dann mit vielfältigen Eindrücken der Hauptstadt und des politischen Alltags zurück auf die Heimreise in den Wahlkreis Aalen – Heidenheim. Margit Stumpp hat es sehr gefreut, den knapp 50 politisch Interessierten aus ihrem Wahlkreis die BPA Fahrt in die Hauptstadt zu ermöglichen und sich mit ihnen auszutauschen. Auch die Teilnehmenden schauen zufrieden auf ereignisreiche Tage in Berlin zurück.

Climate on Fire – Fridays for Future
Quelle: Margit Stumpp MdB/Stefan Kaminski (bearbeitet)

Climate on Fire – Fridays for Future

Ich unterstütze weiterhin die Klimabewegung von Fridays for Future. Deswegen werde ich morgen um 12 Uhr bei der Kundgebung in Heidenheim sprechen.

Die Bewegung zeigt eindrucksvoll, dass wir uns eine Politik des Stillstands nicht weiter erlauben können und wie engagiert junge Menschen für ihre Belange eintreten, sich organisieren und sogar persönliche Konsequenzen in Kauf nehmen. Sie haben es zudem geschafft, ein breites gesamtgesellschaftliches Bündnis zu schmieden, um ihren berechtigten Forderungen Gehör zu verschaffen. Die zerstrittene Große Koalition und das sogenannte ‚Klimakabinett‘ sind dabei nicht mehr als ein schlechtes Alibi.

Das Zeitfenster, die Pariser Klimaschutzziele mithilfe aktiver Politik zu erreichen, wird immer kleiner. Dabei ist klar: Mit mehr Klimaschutz erhalten wir nicht nur die Lebensgrundlagen für ein gutes Leben, sondern machen auch unsere Wirtschaft zukunftsfest und unser Land gerechter. Die Regierung muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie aktuell gegen den Willen der Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, vieler Unternehmen und Kirchen agiert, indem sie nichts dafür unternimmt, das 1,5-Grad-Ziel realistischerweise zu erreichen.

Daneben können diese Proteste auch ein Update für die Bildungspolitik sein. Die politische Willensbildung – zentrales Anliegen des Bildungsauftrags – wird von engagierten Lehrkräften mit dem Klimaprotesten verknüpft und didaktisch aufgenommen. So wird Fridays for Future zum Praxisbeispiel für politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Außerdem ist es ein Paradebeispiel dafür, was es heißt, Verantwortung für sich selbst und sein Umfeld zu übernehmen.

Daneben wird klar: Demokratiebildung muss in den Lehrplänen stärker verankert, der Politik-Unterricht muss aufgewertet, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Lernen durch Engagement müssen gestärkt werden.

Engagierten Schüler*innen und auch Lehrer*innen sollte die Teilnahme an der Klima-Demonstrationen ermöglicht werden. Sanktionen und Einschüchterungen Seitens der Schulleitungen gehen am Ziel vorbei und sollten unterbleiben. Daher habe ich den Offener Brief Bildungsministerien zur Klima-Demo PädagogenFF_TeachersFF unterzeichnet.

Aufruf zur Teilnahme am Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2020“
Quelle: Christoph Wehrer/© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Aufruf zur Teilnahme am Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2020“

Margit Stumpp, grüne Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim, ruft zur Teilnahme am Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2020“ auf:

„Lasst den Forschergeist frei“ ist das Motto des fünften Kita-Wettbewerb „Forschergeist“, bei dem landesweit alle Kitas mit Projekten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik teilnehmen können. Margit Stumpp unterstützt den Kita-Wettbewerb und ruft gemeinsam mit den Veranstaltern Stiftung Haus der kleinen Forscher und Deutsche Telekom Stiftung zum diesjährigen Forschergeist-Wettbewerb auf. Noch bis zum 31. Januar 2020 ist Zeit, sich am Kita-Wettbewerb zu beteiligen und ein Projekt einzureichen.

Der Kita-Wettbewerb bietet einen tollen Rahmen, das Interesse und die Neugier der Kinder an MINT-Themen schon früh zu fördern und spielerisch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch entsteht ein Zugang zur spannenden Welt der Wissenschaft. Außerdem soll auch die tägliche Leistung der Erzieher*innen und deren wichtiger Beitrag zur Förderung der Kinder besonders gewürdigt werden. Deshalb freue ich mich, wenn sich viele Erzieherinnen und Erzieher aus der Region Ostwürttemberg am Wettbewerb „Forschergeist“ beteiligen, mit den Kindern interessante Projekte gestalten und gemeinsam mit den Forschern von morgen Neues entdecken.

HIER geht es zur Webseite des Kita-Wettbewerbs “Forschergeist 2020”.

Im Gespräch mit Meşale Tolu in Heidenheim
Quelle: © Elias Blumenzwerg

Im Gespräch mit Meşale Tolu in Heidenheim

Am heutigen Samstagabend las die Autorin und Journalistin Meşale Tolu aus Ihrem Buch “Mein Sohn bleibt bei mir! Als politische Geisel in türkischer Haft – und warum es noch nicht zu Ende ist” den zahlreich erschienenen Gästen in der Stadtbibliothek Heidenheim vor. 2017 verbrachte sie gemeinsam mit ihrem Sohn acht Monate in türkischer Haft, weil ihr von den Behörden Terrorpropaganda vorgeworfen wurde. Der Prozess gegen sie läuft immer noch weiter. Margit Stumpp reiste mehrmals zur Beobachtung des Prozesses in die Türkei. Am Abend berichtete sie von ihren Erfahrungen vor Ort. Einen eindrucksvollen Bericht von der Veranstaltung ist in der Heidenheimer Zeitung erschienen.

Am 28. September wird die Veranstaltung im Rahmen der Ladies Night im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen wiederholt.