Pressemitteilung: Einigung auf Grundgesetzänderungen
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Pressemitteilung: Einigung auf Grundgesetzänderungen

Zur Einigung auf Grundgesetzänderungen erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

“Heute ist ein guter Tag für Schulträger, Lehrerkräfte, Eltern und Schüler*innen. Dank unseres beharrlichen Einsatzes gibt es nun deutliche Verbesserungen bei der Grundgesetzänderung und damit für den Digitalpakt Schule: Neben der Technik kann nun auch Personal – wie etwa dringend benötigte IT-Supporter*innen – vom Bund finanziert werden und die Mittel müssen nicht über die Jahre zurückgefahren werden. Es zeigt sich: Gute Oppositionsarbeit wirkt.”

 

Hintergrund ist die gemeinsame Erklärung der Bundestagsfraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen:

Die Fraktionsspitzen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben heute eine Gesamteinigung zum Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes erzielt und sich dabei im Bildungsbereich auf folgende Formulierung des Artikels 104c GG geeinigt:

Der Bund kann den Ländern zur Sicherstellung der Qualität und der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen sowie mit diesen verbundene besondere unmittelbare Kosten der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) im Bereich der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren. Artikel 104b Absatz 2 Satz 1 bis 5 und Absatz 3 gilt entsprechend.

Das erste gemeinsame Projekt, das auf dieser Grundlage umgesetzt werden kann, ist der DigitalPakt Schule mit einem Volumen von insgesamt fünf Milliarden Euro.

Der Deutsche Bundestag wird die Gesamteinigung zu den Grundgesetzänderungen nächste Woche in 2./3.-Lesung abschließend beraten und dem Bundesrat zuleiten. Neben dem Bildungsbereich betreffen die Grundgesetzänderungen vor allem die Bereiche sozialer Wohnungsbau und Gemeindeverkehrswegefinanzierung.

 

 

Pressemitteilung: Karliczek konterkariert 5G-Vergabeverfahren
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Pressemitteilung: Karliczek konterkariert 5G-Vergabeverfahren

Zu der Forderung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, die Auflagen für Mobilfunkanbieter beim 5G-Vergabeverfahren abzusenken, erklärt Margit Stumpp, bildungs- und medienpolitische Sprecherin & Expertin für digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

“Wieder einmal zeigt sich die fehlende Koordinierung in der Bundesregierung. Monatelang wurden die Vergabebedingungen zu 5G festgezurrt. Jetzt, wo die Kriterien weitgehend feststehen, rudert Bildungsministerin Karliczek zurück, obwohl sie gar nicht zuständig ist. Um aus dem Digitalfonds vermeintlich viel für Schulen herauszuholen, will sie den Mobilfunkanbietern geringere Auflagen machen. Diese unselige Verknüpfung von Versteigerungserlösen für die 5G-Mobilfunkfrequenzen mit dem Wohl der Schulen, rächt sich in solchen kontraproduktiven Forderungen. Was der eine anpackt, bremst die andere wieder aus. So wird das nichts mit der Digitalisierung.

Der Digitalpakt für die Schulen muss sicher und nachhaltig finanziert sein. Auch für den Breitbandausbau brauchen wir einen festen Haushaltstitel; ein flächendeckender Mobilfunkempfang ist wichtiger als hohe Versteigerungserlöse. Die Schulen indes warten immer noch auf Unterstützung und stellen eigene Initiativen in Erwartung der vermeintlich großen Finanzspritze zurück. Die erhöhten Auflagen für die Versorgung der Verkehrswege, insbesondere der Straßen, senken den Wert der 5G-Lizenzen. So bleiben absehbar für den Digitalfonds viel zu wenig Mittel übrig. Ob die Differenz aus Steuermitteln ausgeglichen wird, bleibt offen.”

 

Presseschau zur Brenzbahn-Debatte: Stumpp widerspricht Kiesewetter
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Presseschau zur Brenzbahn-Debatte: Stumpp widerspricht Kiesewetter

Grünen-Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp widerspricht den Ausführungen ihres CDU-Kollegen Roderich Kiesewetter, der die Verantwortung für die Finanzierung beim Land sieht.

Der parteiübergreifende Zusammenhalt der Region habe den Ausbau der Brenzbahn weitergebracht, meint Stumpp. „Daher ist es ein denkbar schlechtes Zeichen, wenn alle Bemühungen um Zusammenhalt ausgerechnet von einem Abgeordneten der Regierungsfraktion negiert werden.“

Die Brenzbahn zu einer Strecke des Nahverkehrs zu deklarieren, helfe weder der Region noch sei die Aussage inhaltlich korrekt. Die Brenzbahn diene als Ausweichstrecke für die Magistrale Stuttgart-Ulm und stelle die letzte Elektrifizierungslücke zwischen Nürnberg und dem Bodensee dar.

Für die Finanzierung des Erhalts sowie des Ausbaus der Bundesschienenwege sei der Bund als Eigentümer zuständig. Das Land beteilige sich bereits an vielen Bahnprojekten in der Region, allein der Ausbau der Südbahn koste das Land 112 Millionen Euro und verbessere die Schieneninfrastruktur für Pendler der Region nachhaltig. „Deshalb muss es Aufgabe der Regierung sein, ihren Aufgaben nachzukommen und die Schieneninfrastruktur endlich mit den gleichen ehrgeizigen Zielen zu entwickeln wie Straßenbauprojekte“, fordert Stumpp.

Der Artikel der Heidenheimer Zeitung ist HIER online nachzulesen.

Statement zu UNESCO-Weltbildungsbericht

Statement zu UNESCO-Weltbildungsbericht

Die UNESCO hat heute den Weltbildungsbericht “Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern” veröffentlicht. Darin wird unter anderem analysiert, inwiefern Geflüchteten Zugang zu Bildung gewährt wird.

Dazu erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

„Der Bericht ist kein Grund, sich darauf auszuruhen, vielmehr müssen wir unsere Anstrengungen für Integration und Bildungserfolg intensivieren: Der Spracherwerb „Deutsch als Zweitsprache“ wird von den meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in regulären Klassen bevorzugt. Denn die Trennung steht dem Integrationsanspruch entgegen und den Lernerfolg in Frage. Die Praxis ist in den Bundesländern zwar sehr unterschiedlich, aber oftmals den fehlenden Ressourcen geschuldet. Die Bundesregierung muss ihre Anstrengungen für Integration und Bildungserfolg intensivieren: Das Unterrichten in Sonderklassen muss beendet, die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse muss verbessert und dem Fachkräftemangel in allen pädagogischen Berufen muss auf allen Ebene entschieden begegnet werden.”

Unter anderem wurde dieses Statement vom Handelsblatt aufgegriffen.

Pressemitteilung zur Brenzbahn: Bund ist für Finanzierung zuständig

Pressemitteilung zur Brenzbahn: Bund ist für Finanzierung zuständig

Zur erneuten Kritik von Roderich Kiesewetter (CDU) an der baden-württembergischen Landesregierung bezüglich der Finanzierung der Brenzbahn erklärt Margit Stumpp, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim:

“Der parteiübergreifende Zusammenhalt der Region hat den Ausbau der Brenzbahn weitergebracht, daher ist es ein denkbar schlechtes Zeichen, wenn alle Bemühungen um Zusammenhalt ausgerechnet von einem Abgeordneten der Regierungsfraktion negiert werden.

Die Brenzbahn zu einer Strecke des Nahverkehrs zu deklarieren, hilft weder der Region noch ist die Aussage inhaltlich korrekt: Die Brenzbahn dient als Ausweichstrecke für die Magistrale Stuttgart – Ulm und stellt die letzte Elektrifizierungslücke zwischen Nürnberg und dem Bodensee dar.

Für die Finanzierung des Erhalts sowie des Ausbaus der Bundesschienenwege ist der Bund als Eigentümer zuständig. Das Land beteiligt sich bereits an vielen Bahnprojekten in der Region, allein der Ausbau der Südbahn kostet das Land 112 Mio. Euro und verbessert die Schieneninfrastruktur für Pendler*innen der Region nachhaltig. Deshalb muss es Aufgabe der Regierung sein, ihren Aufgaben nachzukommen und die Schieneninfrastruktur endlich mit den gleichen ehrgeizigen Zielen zu entwickeln wie Straßenbauprojekte.”

Pressemitteilung zu 5G: Flächendeckende Versorgung und fairer Wettbewerb statt hoher Versteigerungserlöse

Pressemitteilung zu 5G: Flächendeckende Versorgung und fairer Wettbewerb statt hoher Versteigerungserlöse

Zu den heute von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Ausschreibekriterien zum 5G-Mobilfunkstandard erkläre ich als Sprecherin für Medienpolitik und Expertin für digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion:

“Die nun von der Bundesnetzagentur für die letzte Runde des Beirats vorgelegten Versorgungsauflagen für die 5G Frequenzversteigerung gehen nicht weit genug. Die Bundesregierung erfüllt ihre eigenen Ziele aus dem Koalitionsvertrag nicht. Leitmarkt für 5G wird Deutschland damit sicher nicht. Statt große Hoffnungen auf hohe Versteigerungserlöse zu wecken, sollte die Bundesregierung den Bürgerinnen und Bürgern endlich überall guten Mobilfunkempfang in Aussicht stellen. Der Bundesregierung sollte guter Mobilfunkempfang in ganz Deutschland wichtiger sein, als astronomischen Versteigerungserlösen hinterherzuhecheln, die letztlich doch nur der Kunde bezahlt.

Was nun auf dem Tisch liegt, setzt detailverliebt auf den Ausbau der Mobilfunknetze entlang der Straßen. Offensichtlich hat sich wieder einmal die Automobilindustrie durchgesetzt. Bahnkunden hingegen fahren weiterhin im Funkloch. Das ist ein fatales Signal im Hinblick auf die dringend nötige Verkehrswende.

Es wird viel zu wenig Druck für einen zügigen Ausbau der bestehenden Netze in der Fläche gemacht. Nur eine feste Zahlenvorgabe für Sendemasten hat keinen wirksamen Effekt auf eine möglichst große Flächenabdeckung. Ohne Auflagen für die gemeinsame Nutzung der Masten werden viele Gebiete langfristig unversorgt bleiben.

Ein echter Wettbewerb findet nicht statt, zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Auch wenn es erleichternde Auflagen für Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt geben soll, sind die kritischen Mechanismen, die eine gute Flächenversorgung und einen fairen Wettbewerb schaffen sollen, also National Roaming und eine Diensteanbieterverpflichtung, nur als Verhandlungsgebot aufgenommen.

Der faire Wettbewerb im Mobilfunkmarkt bleibt mit dieser Konstruktion eine Fata Morgana. Mit einem Verweis auf eine kommende Vergabe im Jahr 2025 wird die Debatte und eine zukunftsfähige Mobilfunkversorgung in der Zukunft verlagert und damit sträflich vernachlässigt.”

Pressemitteilung: Nur wenig Schulen haben Breitbandzugang
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Pressemitteilung: Nur wenig Schulen haben Breitbandzugang

Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungs- und Medienpolitik & Expertin für digitale Infrastruktur zur Breitbandanbindung von Schulen anlässlich der Digital-Klausur des Bundeskabinetts:

“Bei der Breitbandanbindung der Schulen will die Bundesregierung nun schneller werden. Allerdings scheint sich Bildungsministerin Karliczek nicht mit Infrastrukturminister Scheuer auszutauschen. Das BMVI hat, laut Antwort auf meine schriftliche Frage nicht einmal Kenntnis über die Anzahl der noch anzubindenden Schulen, geschweige denn über die Kosten. Zudem stagniert die Anzahl der bereits mit Glasfaser versorgten Schulen auf niedrigem Niveau. Letztendlich nützt die Anbindung der Schulen ohne ausreichend Binneninfrastruktur, Medien und Endgeräte wenig. Die Frage nach den laufenden Kosten bleibt offen. Hier bleiben die Schulträger auf sich allein gestellt.

Im Bereitbandförderprogramm werden die Schulen im Gegensatz zu Gewerbegebieten bisher nur so behandelt, als wäre eine Schulklasse ein Haushalt. Die besondere Berücksichtigung der Schulen auch als Voraussetzung für eine moderne, innovative Lernumgebung ist längst überfällig. Schon wieder werden Versprechungen gemacht, die diesmal bis in die Mitte der 2020er Jahre reichen und damit in dieser Legislaturperiode nicht mehr überprüfbar sind. Zudem wird die Last der Planung auf die Kommunen und Schulträger abgewälzt. Eine übergeordnete Koordination findet nicht statt. Profiteure sind die Telekommunikationsfirmen, die unterversorgte Gebiete übrig gelassen haben und nun obendrein auch noch öffentlich geförderte Aufträge erhalten. Zudem geht es bei der Umsetzung nicht voran, denn der Mittelabfluss stagniert im Promillebereich des zugesagten Fördervolumens. Dies trifft insbesondere den ländlichen Raum, der damit sowohl bei der Bildung als auch bei der Digitalisierung vernachlässigt wird.”

Pressestatement zu Demokratievermittlung an Schulen

Pressestatement zu Demokratievermittlung an Schulen

Heute wurde eine Studie veröffentlicht, wonach Demokratielernen in vielen Schulen eine nur untergeordnete Rolle spielt. Befragt wurden Lehrerinnen und Lehrern nach ihrer Rolle in der Demokratievermittlung. Als Sprecherin für Bildungspolitik erkläre ich hierzu:

“Die aktuelle Studie zeigt eindrücklich, dass bei der Demokratiebildung an unseren Schulen noch Luft nach oben ist. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Spaltung, aggressiver und verletzender Debatten und hate speech ist es dringend erforderlich, den Stellenwert der Demokratiebildung zu erhöhen. Geeignete Maßnahmen dafür wären, den Politikunterricht zu stärken, Lehrkräfte in ihrer Aus- und Weiterbildung dafür zu sensibilisieren oder Partizipationsmöglichkeiten für Lehrer*innen und Schüler*innen zu schaffen, um Selbstwirksamkeit in der Schule erlebbar zu machen.”

 

Statement zu 5G: “Nicht plötzlich ins Funkloch gefallen”

Statement zu 5G: “Nicht plötzlich ins Funkloch gefallen”

Margit Stumpp, Sprecherin für Medien und digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, zur neu angefachten Debatte um das 5G-Frequenzvergabeverfahren:

“Kurz vor der Entscheidung über die Kriterien der 5G-Frequenzversteigerung macht die Bundesregierung im Sinne der Industrie Druck auf die Bundesnetzagentur. Das hat einen herben Beigeschmack, weil das Konsultationsverfahren Mitte Oktober abgeschlossen wurde. Die Debatte über die 5G-Vergabekriterien läuft bereits seit Monaten. Die breite Öffentlichkeit, darunter zahlreiche Verbände, die Mobilfunkanbieter und auch die Industrie haben ihre Positionen in einem transparenten Verfahren längst eingebracht. Selbstverständlich braucht die Industrie eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur für vernetztes Fahren oder Internet of Things (IoT). Jetzt steht die Regierung in der Pflicht, auch für die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher gleichermaßen einzustehen: National Roaming darf nicht mehr nur zur Verhandlung stehen. Die Diensteanbieterverpflichtung muss im Sinne günstiger Preise für alle Anbieter gelten. Darüber hinaus muss auch dafür gesorgt werden, dass entlang der Bahnstrecken eine lückenlose Netzabdeckung so schnell wie möglich kommt. Die ländlichen Räume sind schließlich nicht plötzlich ins Funkloch gefallen. Mit dem Handy überall guten Empfang zu haben, gehört inzwischen längst zur modernen Daseinsvorsorge. Heimat ist da, wo drei Balken sind. Daran muss sich die Bundesregierung messen lassen.”

In der heutigen Fragestunde im Bundestag stellt Margit Stumpp eine dringliche Frage zum 5G-Treffen im Kanzleramt vom Montag, um mehr über die Motive der Bundesregierung zu erfahren.

Presseschau: B.Z. Berlin über Schulverpflegung

Presseschau: B.Z. Berlin über Schulverpflegung

Die B.Z. Berlin beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit der Qualität von Schulessen. Anlass war der gestrige Bundeskongress zur Schulverpflegung. Ich habe gegenüber der Zeitung erklärt, dass wir verbildliche Standards brauchen, damit alle Schüler*innen gutes Essen bekommen. Gerade Ganztagsschulen bieten den Raum für eine zeitlich angemessene und gesunde Schulverpflegung.

Den vollständigen Artikel gibt es unter bz-berlin.de.