Sammelaktion für ausrangierte Smartphones, Tablets und Laptops zugunsten der Jugendsozialarbeit in Heidenheim
Bild: Büro Margit Stumpp

Sammelaktion für ausrangierte Smartphones, Tablets und Laptops zugunsten der Jugendsozialarbeit in Heidenheim

Margit Stumpp unterstützt Start e.V.

Gemeinsam bittet Margit Stumpp und Start e.V. darum gebrauchte aber funktionstüchtige Smartphones, Tablet PCs und Laptops bei der Heidenheimer AWO, Markt für Gebrauchtes, Leimgrubenäcker 1, 89520 Heidenheim abzugeben. Das angeschlossene Repair Café überprüft die Geräte auf ihre Funktionstüchtigkeit und setzt die Geräte auf das Betriebssystem zurück. Geräte die nicht mehr funktionstüchtig sind, gehen an die Umwelthilfe und werden dort fachgerecht recycelt und die Sekundarrohstoff wieder dem  Wertstoffkreislauf zugeführt. Weiter lesen

Margit Stumpp bei der Caritas in Heidenheim

Margit Stumpp bei der Caritas in Heidenheim

Damit es nicht zu Obdachlosigkeit kommt, gibt es seit 2014 die Fachstelle Wohnungssicherung bei der Heidenheimer Caritas. Ziel ist es, durch Beratungsgespräche mit den Betroffenen, aber auch Vermittlungen zwischen Vermieter und Mieter den Wohnraum zu sichern. Daneben bietet die Beratungsstelle existenzielle Schuldnerberatung und die Unterstützung bei der Wohnungssuche an.

Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp konnte sich selbst ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort machen. Im Gespräch mit Wolfang Lohner, Leiter der Wohnungslosenhilfe, Barbara Walter, Fachleitung Soziale Hilfen, und Hubert Pflüger, Sozialpädagoge in der Heidenheimer Wohnungslosenhilfe, wurde sehr deutlich, was für eine große Herausforderung diese Aufgabe ist und wie wichtig es ist, qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu gewinnen. Hubert Pflüger und Barbara Walter war es im Austausch mit Margit Stumpp sehr wichtig, auf die unverzichtbare Hilfe der Ehrenamtlichen hinzuweisen. Ohne den Freundeskreis Wohnungslosenhilfe Heidenheim wären die täglichen Aufgaben nicht zu stemmen.

Margit Stumpp unterstützt die Jugensozialarbeit von Start e. V.
Bild-Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0 (Margit Stumpp MdB)

Margit Stumpp unterstützt die Jugensozialarbeit von Start e. V.

Die aktuelle Corona Krise hat das Leben der Menschen verändert, besonders betroffen sind Kinder und junge Heranwachsende. Schlecht aufgestellt sind oft auch Jugendliche mit Migrationshintergrund die noch nicht lange in Deutschland sind. Durch die Schulschließungen kann kein soziales Netz aufgebaut werden, welches sowohl für die Integration als auch zum Erlernen der Sprache unerlässlich ist. Start e. V. und seine Kooperationspartner bieten ein soziales Gerüst und erreicht die Betroffenen da, wo es  am meisten brennt: zu Hause!

Was steckt hinter dieser Idee? Eduard Marker von der Jugendarbeit, Start e. V. hat ein großes Netzwerk und möchte durch eine bessere Vernetzung über Online-Kanäle die Kinder und Jugendlichen aktiv mitnehmen, damit diese selbst tätig werden und bewusst ihre Situation verändern. Es sollen frei zugängliche Wettbewerbe, Spiele und Aktionen im Netz initiiert werden. Hierzu benötigen die Teilnehmer*innen neben einem funktionierenden Internetanschluss aber vor allem eines: Ein passendes Endgerät.

Margit Stumpp hatte Anfang des Jahres bereits gute Erfahrungen mit einer Sammelaktion der Umwelthilfe gemacht. Nicht mehr benötigte Mobilfunkgeräte konnten im Heidenheimer Wahlkreisbüro abgeben werden, die Aktion war ein großer Erfolg. Hier knüpft nun auch Start e. V. an und bittet dringend um Mithilfe. Gebrauchte Smartphones, Tablet PCs und Laptops, funktionstüchtige, aber nicht mehr verwendete Endgeräte können gerne bei der Heidenheimer AWO, Markt für Gebrauchtes, Leimgrubenäcker 1, 89520 Heidenheim, abgegeben werden.

Das angeschlossene Repair Café überprüft die Geräte auf ihre Funktionstüchtigkeit und setzt die Geräte auf das Betriebssystem zurück. Geräte die nicht mehr funktionstüchtig sind, gehen an die Umwelthilfe und werden dort fachgerecht recycelt und die Sekundarrohstoff wieder dem  Wertstoffkreislauf zugeführt.

Die funktionstüchtigen Geräte können gegen eine kleine Summe beim Markt für Gebrauchtes mit Unterschrift der Eltern von Jugendlichen erworben werden. So erhalten diese Zugang zu einem Endgerät und können an den Aktivitäten von Start e. V. und seinen Kooperationspartnern teilnehmen. Margit Stumpp findet die Aktion großartig und unterstützt sie vollumfänglich.


Kontakt: Eduard Marker
Internet: http://www.jugendarbeit-start-ev.de & http://www.hsb1846.de/sambo

Geringe Diversity im Journalismus ist ein Problem
Bild-Lizenz: CC BY-SA 2.0 (Jugendpresse Deutschland, flickr.com)

Geringe Diversity im Journalismus ist ein Problem

Die Neuen deutschen Medienmacher*innen haben eine Untersuchung über Diversity im Journalismus veröffentlicht. Dazu erkläre ich als medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit unserer migrationspolitischen Sprecherin, Filiz Polat:

„Die Ergebnisse offenbaren Wandlungsbedarf und führen uns erneut vor Augen, wie homogen die Redaktionen hierzulande und mit wie wenig Menschen mit Migrationsgeschichte besetzt sind. Weil die Berichterstattung von Medien unser Bild von der Welt und ihren Verhältnissen in hohem Maße beeinflusst, ist das ein Problem. Es verzerrt die Wahrnehmung zu Ungunsten der über 20 Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte in unserem Land, die sowieso schon im Alltag von Diskriminierung betroffen sind. Wir verlieren so wichtige Perspektiven auf die Verhältnisse, in denen wir leben. People of Color und Menschen muslimischen Glaubens sind besonders stark unterrepräsentiert. Wir plädieren an Medienunternehmen, Menschen mit Migrationsgeschichte und auch Frauen verstärkt in ihren Fokus zu nehmen und zu fördern. Damit machen sie nicht nur ihre Redaktionen vielfältiger, sondern auch ihre Berichterstattung interessanter und realitätsnaher.”

Es berichtete u. a. das MiGAZIN über die Untersuchung und dieses Pressestatement.

Sprachkenntnisse in der Grundschule: Förderung statt Ausgrenzung
Quelle Pixabay CC0

Sprachkenntnisse in der Grundschule: Förderung statt Ausgrenzung

Zur aktuellen Debatte um den Grundschulbesuch von Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

„Deutsch ist ein essentieller Bestandteil für unser Zusammenleben. Eine Sprache erlernen Kinder am besten gemeinsam mit Gleichaltrigen, daher kann Ausgrenzen und Separieren auf keinen Fall die Lösung sein, sondern der frühe und effektive Zugang zu Sprachförderung. Anstatt schon wieder eine populistische Scheindebatte anzuzetteln, sollten wir endlich mal über die staatlich gemachten Probleme im Integrationsbereich sprechen.“

Filiz Polat, unsere Sprecherin für Migrationspolitik, ergänzt:

„Die Ausgrenzung von Kindern in sogenannten Ausländerklassen ist ein Relikt der 80er Jahre, gescheitert und diskriminierend. Anstatt schon wieder eine populistische Scheindebatte anzuzetteln, sollte die Bundesregierung endlich ihre Hausaufgaben im Integrations- und Bildungsbereich machen. Es muss in eine flächendeckende integrierte Sprachförderung in allen Schulformen investiert werden und es müssen qualifizierte und gut bezahlte Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache zur Verfügung stehen. Die Bundesregierung hat aber erst kürzlich beschlossen, ihre finanzielle Unterstützung an die Länder zur Integration der Geflüchteten zu kürzen.”

IPS Programm 2019 – Omar aus Jordanien zu Gast im Büro
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0 (Margit Stumpp MdB)

IPS Programm 2019 – Omar aus Jordanien zu Gast im Büro

Der Deutsche Bundestag vergibt jährlich an junge und politisch interessierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Frankreich, Israel, den USA und dem arabischen Raum das Internationale Parlaments-Stipendium (IPS). Das IPS richtet sich an Nachwuchstalente, die sich in ihren Heimatländern aktiv für demokratische Grundwerte engagieren. Der Deutsche Bundestag gibt diesen jungen Menschen die Gelegenheit, während einer mehrmonatigen Tätigkeit bei einem Mitglied des Bundestages das deutsche parlamentarische System und politische Entscheidungsprozesse kennen zu lernen sowie praktische Erfahrungen im Bereich der parlamentarischen Arbeit zu sammeln. Ziel des Programms ist es, die Beziehungen Deutschlands mit den teilnehmenden Ländern zu fördern und zu festigen.

Vom 1. April bis zum 30. Juni diesen Jahres hatten wir Omar T. aus Jordanien bei uns im Büro zu Gast.

Omars Erfahrungsbericht

“Die Arbeit im Deutschen Bundestag war eine ganz neue Erfahrung. Alles hat angefangen an dem Tag, an dem ich meinen Hausausweis bekommen habe. Die Vorstellung, dass ich plötzlich die Möglichkeit hatte, in den unterschiedlichen Parlamentsgebäuden rumzulaufen oder einfach – ohne durchgesucht zu werden – reinzukommen, war für mich unglaublich. Plötzlich stand mir eine neue Welt offen; eine Welt, in der man sich mit Menschen traf, die man nur aus dem Fernsehen kannte.

Das Praktikum war sehr interessant. Vom 1. April bis zum 30. Juni durfte ich im Büro von Margit Stumpp arbeiten. Frau Stumpp ist Sprecherin für Bildungs- und Medienpolitik und Expertin für digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Arbeitszeiten im Büro waren flexibel und die Mitarbeiter*innen waren nett und hilfsbereit. Im Büro habe ich viele neue Sachen gemacht und Vieles erlebt.

Meine Aufgaben waren unterschiedlich: Ich durfte z.B. die Post abholen, organisieren und versenden. Ich habe Einladungen abgesagt und Wahlkreistermine in eine interaktive Karte auf der Homepage von Frau Stumpp eingetragen. Ich habe unterschiedliche Anfragen sortiert und bildungspolitische Initiativen der Grünen in den unterschiedlichen Bundesländern recherchiert. Während des Praktikums habe ich neue Sachen gelernt, z.B. wie eine Faxmaschine funktioniert oder wie man einen formellen Brief auf Deutsch schreibt.”

Statement zur Leo-Studie: Stärkung der Sprachbildung ab der Kita verbessern

Statement zur Leo-Studie: Stärkung der Sprachbildung ab der Kita verbessern

6,2 Millionen Menschen in Deutschland sind funktionale Analphabeten. Das heißt diese Menschen können nicht gut genug lesen und schreiben, um am öffentlichen Leben teilzuhaben. Das ist das Ergebnis der Leo-Studie zur Literalität von Erwachsenen der Universität Hamburg. 

Dazu erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik der Grünen Bundestagsfraktion: 

“Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass die Zahl der funktionalen Analphabeten abnimmt. Nichtsdestotrotz sind 6,2 Millionen Menschen mit Teilhabeeinschränkungen 6,2 Millionen zu viel.

Dabei ist augenscheinlich, dass Bildungsarmut in Deutschland weiterhin vererbt wird. Dies schränkt die sozialen, kulturellen, politischen und ökonomischen Teilhabechancen der betroffenen Personen enorm ein. Auch die negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen etwa über Transferleistungen und soziale Spaltung sind offensichtlich. Das sollten wir uns nicht länger leisten. Verstärkte Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen ermöglichen die (Re-)Integration auf dem Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist meiner Ansicht nach die Stärkung der Sprachbildung von Anfang an, also bereits in der Kita, um bereits am Beginn der Bildungsbiografie möglichen Benachteiligungen entgegenzuwirken.

Die Leo-Studie zeigt Erfolge über gute Selbstlernangebote oder die Ansprache über social media. Diese Erkenntnisse sollten genutzt werden, um quantitative und qualitative Verbesserungen zu erreichen und in die Breite zu tragen. Das Schicksal der besagten 6,2 Millionen Menschen sollte nicht am Geld scheitern.”

Das Statement wurde unter anderem aufgegriffen von der Märkischen Oderzeitung, dem Schwäbische Tagblatt, dem Neuen Deutschland (€) und der Deutschen Welle (englisch).

Pressestatement zu EU-Projekttag: Mein Besuch in Aalen

Pressestatement zu EU-Projekttag: Mein Besuch in Aalen

Zum heutigen EU-Projekttag an Schulen erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik und Abgeordnete für den Wahlkreis Aalen/Heidenheim:

„Am heutigen EU-Projekttag an Schulen diskutieren deutschlandweit Politiker*innen mit Schüler*innen über Europa. Ich besuchte aus diesem Anlass das Schubart-Gymnasium in Aalen. Im direkten Austausch ging es um Beteiligungs- und Partizipationsmöglichkeiten von jungen Menschen, um die Auswirkungen des Brexit auf Deutschland und Europa oder um den Umgang mit Geflüchteten. Außerdem diskutierten wir über Gleichberechtigung und Quotenregelungen, über Umwelt- und Klimaschutz und auch die Frage der Cannabis-Legalisierung fehlte nicht. Großen Gesprächsbedarf hatten die Schüler*innen zum umstrittenen Artikel 13 der Urheberrechtsnovelle, der Vielen Sorgen bereitet und am Wochenende auch zu zahlreichen Demonstrationen geführt hat.

Ich machte deutlich, wie wichtig politisches Engagement und die Teilnahme an Wahlen ist, um sich politisch Gehör zu verschaffen und das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Gerade das Ergebnis des Brexit-Referendums hat gezeigt, was passiert, wenn sich junge Leute ihrer politischen Einflussmöglichkeiten nicht bewusst sind oder nicht wahrnehmen.“

Verlängerung der LEA Ellwangen ist eine wichtige Entscheidung
Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Verlängerung der LEA Ellwangen ist eine wichtige Entscheidung

Das zähe Ringen um eine Verlängerung der LEA in Ellwangen hat zu einem überraschend deutlichen Votum für den Erhalt der LEA geführt. Es wäre auch eine vertane Chance für Ellwangen gewesen, solch eine gut funktionierende Einrichtung aufzugeben. Das „Ja“ des Gemeinderats war eine mutige und wichtige Entscheidung für die Zukunft der Stadt und darüber hinaus.

Ich möchte mich bei allen Gemeinderät*innen für ihr zukunftsorientiertes Handeln bedanken. Durch die nun festgeschriebenen Zahlen hat Ellwangen Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Die Geflüchteten können sich weiterhin auf die bewährten Strukturen in Ellwangen verlassen, und auch das Team aus Mitarbeiter*innen und den vielen Ehrenamtlichen profitieren von dem geplanten Kompromiss. Das LEA-Privileg strahlt in den gesamten Kreis aus und zusätzlich ermöglicht die Vertragsverlängerung die Umsetzung der Gesundheitsakademie in Ellwangen. So wird zukünftig die Aus- und Weiterbildung von Gesundheits- und Pflegeberufen gebündelt in Ellwangen stattfinden.

Statement zu UNESCO-Weltbildungsbericht

Statement zu UNESCO-Weltbildungsbericht

Die UNESCO hat heute den Weltbildungsbericht “Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern” veröffentlicht. Darin wird unter anderem analysiert, inwiefern Geflüchteten Zugang zu Bildung gewährt wird.

Dazu erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

„Der Bericht ist kein Grund, sich darauf auszuruhen, vielmehr müssen wir unsere Anstrengungen für Integration und Bildungserfolg intensivieren: Der Spracherwerb „Deutsch als Zweitsprache“ wird von den meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in regulären Klassen bevorzugt. Denn die Trennung steht dem Integrationsanspruch entgegen und den Lernerfolg in Frage. Die Praxis ist in den Bundesländern zwar sehr unterschiedlich, aber oftmals den fehlenden Ressourcen geschuldet. Die Bundesregierung muss ihre Anstrengungen für Integration und Bildungserfolg intensivieren: Das Unterrichten in Sonderklassen muss beendet, die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse muss verbessert und dem Fachkräftemangel in allen pädagogischen Berufen muss auf allen Ebene entschieden begegnet werden.”

Unter anderem wurde dieses Statement vom Handelsblatt aufgegriffen.