Landwirte beklagen zu langsames Internet

Landwirte beklagen zu langsames Internet

Immer mehr Landwirte beklagen zu langsames Internet. Die Ängste der Landwirte sind berechtigt. Auch ihnen droht, wie vielen anderen Menschen abseits der Ballungsgebiete auch, digital weiter abgehängt zu werden. Wenn wir die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse weiterhin ernst nehmen, muss der flächendeckende Breitbandausbau ganz oben auf die Tagesordnung. Wir treten ein für eine zukunftsfähige und nachhaltige Glasfaserversorgung überall in Deutschland und bis zu jeder Haustür (FTTB). Sonntagsreden haben wir genug gehört, jetzt muss endlich der Ausbau ohne Telekomprivileg beschleunigt werden.

Rede im Bundestag zur Deutschen Welle
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Rede im Bundestag zur Deutschen Welle

In meiner Funktion als medienpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag hatte ich heute Gelegenheit, zur Deutschen Welle zu sprechen. Die AfD hat einen Änderungsentwurf zum Deutsche-Welle-Gesetz (DWG) eingebracht, der darauf abzielte, mehr Staatsferne im Rundfunk- und Verwaltungsrat des Senders herzustellen. Das ist eine Forderung, die wir Grüne seit Jahren fordern. Weiter lesen

Viele Phrasen in Regierungserklärungen von Grütters, Bär und Karliczek
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Viele Phrasen in Regierungserklärungen von Grütters, Bär und Karliczek

In den Regierungserklärungen gaben die neuen Regierungsverantwortlichen in dieser Sitzungswoche einen Ausblick auf die Schwerpunkte ihrer Politik für die nächsten dreieinhalb Jahre. Für die Bereiche Kultur und Medien, Digitalisierung sowie Bildung und Forschung habe ich die Erklärungen im Folgenden zusammengefasst und kommentiert. Weiter lesen

Deutscher Fernsehpreis: sexistisch und rassistisch

Deutscher Fernsehpreis: sexistisch und rassistisch

Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises zeigt: Die Macher (Macherinnen gibt’s wohl nicht) konservieren das Weltbild der 50er: Frauen als Sexobjekt mit nackten Brüsten und Bananen auf den Hüften ganz im kolonialen Kontext auf der Bühne. Die Moderatorin darf sprechen, hat aber genau so wenig zu sagen, wie die wenigen Frauen in der Jury. Die Preise gehen fast ausschließlich an Männer.

Dass Frauen doch etwas zu sagen haben, geht der Jury in der Kategorie Information dann doch noch auf, nominiert sind drei Frauen. Die Anmoderation durch einen vorsintflutlichen Schlager kategorisiert die Leistungen der Journalistinnen postwendend ins Hausfrauenniveau, dass es am Ende verwundert, dass der Preis überhaupt verliehen und angenommen wird.

Me too? Übergriffige, ihre Macht missbrauchende Männer? Relevanz von Frauen? Regisseurinnen? Produzentinnen? Gibts die überhaupt?

Was schert das beim Deutschen Fernsehpreis! Scheinbar sind die Strukturen im Deutschen Fernsehen tatsächlich so antiquiert und zementiert, wie in den letzten Wochen durch die Sexismus-Debatte sichtbar geworden ist und diskutiert wurde. Das zumindest hat die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises nachdrücklich demonstriert.

Bild-Lizenz: CC BY-NC 2.0 (Stéphane PERES)