Es braucht ein Rettungspaket für die Medienbranche
Bild-Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0 (Foto: Techniker Krankenkasse, flickr.com)

Es braucht ein Rettungspaket für die Medienbranche

Die Corona-Krise trifft auch die Medienbranche hart und verstärkt insbesondere strukturelle Probleme wie sinkende Werbeeinnahmen oder fehlende soziale Absicherung freier Journalist*innen, die bereits vor der Krise bestanden. Als Sprecherin für Medienpolitik haben ich und meine Kollegin Tabea Rößner (Sprecherin für Netzpolitik) gemeinsam mit der AG Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein medienpolitisches Papier erarbeitet, das kurz- wie langfristige Lösungen zur Krisenbewältigung aufzeigt.

Weiter lesen

Das Auswärtige Amt antwortet zu Julian Assange enttäuschend
Bildlizenz: CC BY-SA 2.0 (by John Englart, flickr.com)

Das Auswärtige Amt antwortet zu Julian Assange enttäuschend

Wir Grünen setzen uns vehement für einen fairen Umgang mit Julian Assange in britischer Haft ein. Der UN-Sonderbeauftragte für Folter sah bereits im Mai Anzeichen psychischer Folter und es bestehen berechtigte Zweifel, ob Assange seinen Prozess im Frühjahr diesen Jahres noch erleben wird. In einem Brief baten wir Bundesaußenminister Heiko Maas sich für faire Haft- und Verfahrensbedingungen für Julian Assange einzusetzen und zu prüfen, ob nicht zwingende Gründe vorliegen, seine Auslieferung an die USA abzulehnen. Seine Antwort ist enttäuschend. Weiter lesen

Verhaltene Antwort der Bundesregierung auf Frage nach der Gemeinnützigkeit von Journalismus
Quelle: Netzwerk Recherche (von wetwebwork auf flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Verhaltene Antwort der Bundesregierung auf Frage nach der Gemeinnützigkeit von Journalismus

Eine verhaltene Antwort der Bundesregierung auf meine Anfrage zu gemeinnützigem Journalismus lässt leider erwarten, dass sie nicht plant, Journalismus als gemeinnützigen Zweck anzuerkennen. Das Bundesfinanzministerium unter der Leitung von Olaf Scholz bereitet derzeit die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts vor. Dabei sollen auch neue Zwecke als gemeinnützig anerkannt werden. Organisationen, die Zwecke verfolgen, die in der Abgabenordnung als gemeinnützig eingestuft sind, bekommen Steuervergünstigungen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Medienkonzentration können gemeinnützige journalistische Initiativen besonders im lokalen Bereich eine wichtige Rolle für die öffentliche Meinungsbildung erfüllen. Deshalb setzen wir uns für die Gemeinnützigkeit von Journalismus ein, wenn er sich dem Pressekodex verpflichtet. Weiter lesen

Offener Brief der Initiative Nonprofitjournalismus
Quelle: Netzwerk Recherche (von wetwebwork auf flickr, CC BY-SA 2.0)

Offener Brief der Initiative Nonprofitjournalismus

Margit Stumpp unterstützt den Offenen Brief der Initiative Nonprofitjournalismus an den Bundesrat. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am 7. Juni 2019 einen Gesetzesantrag zur Änderung der Abgabenordnung zwecks Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Journalismus in den Bundesrat eingebracht. Der Antrag wird nun demnächst im Finanzausschuss des Bundesrates beraten. Bisher gibt es vor allem von Seiten der Finanzministerien der Länder Bedenken gegen den Antrag. Dabei ist die Anerkennung von Journalismus als gemeinnütziger Zweck in der Abgabenordnung so wichtig, weil so dringend notwendige Impulse für die Medienvielfalt vor allem auf lokaler Ebene gesetzt werden könnten. Das hat auch unser grünes Fachgespräch mit Expert*innen aus der Medienwelt gezeigt.

Weiter lesen
Grünes Fachgespräch zu Medienvielfalt und gemeinnützigem Journalismus
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0 (Margit Stumpp MdB)

Grünes Fachgespräch zu Medienvielfalt und gemeinnützigem Journalismus

Auf Einladung der grünen Bundestagsfraktion und auf Initiative von Margit Stumpp als medienpolitische Sprecherin der Fraktion trafen sich gestern über 60 Expert*innen und Interessierte der Medienwelt im Bundestag, um über Medienkonzentration, Medienvielfalt und gemeinnützigen Journalismus zu diskutieren. Weiter lesen