Gastfamilien für Austauschschüler/innen aus Südamerika gesucht

Gastfamilien für Austauschschüler/innen aus Südamerika gesucht

Der Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) sucht für Januar 2018 und darüber hinaus deutschlandweit ehrenamtliche Gastfamilien, die je nach Land für ca. 4 bis 10 Wochen eine/n südamerikanische/n Schüler/in aufnehmen wollen. Die Austauschschüler/innen sind 16-18 Jahre alt, besuchen deutsche Privatschulen in ihrem Heimatland, lernen dort Deutsch als erste Fremdsprache und kommen z. B. aus Argentinien und Chile. Der ebenfalls vom VDA angebotene Gegenbesuch im folgenden Sommer ist nicht verpflichtend. Auch Familien ohne (jugendliche) Kinder, bzw. mit erwachsenen Kindern, die bereits außer Haus sind, sind herzlich willkommen. Den Gastfamilien entstehen außer Kost & Logis keine Kosten.

Weitere Infos und Beratung telefonisch unter 02241 21735, per E-Mail unter jugendaustausch@vda-kultur.de und in diesem Flyer.
Hier geht es zur Webseite des VDA: http://www.vda-kultur.de/

Bundesregierung zur Anerkennung von Berufsabschlüssen befragt

Bundesregierung zur Anerkennung von Berufsabschlüssen befragt

Heute fand das erste Mal in der 19. Wahlperiode eine Fragestunde im Bundestagsplenum statt, bei der die Abgeordneten die Möglichkeit haben zwei im Vorhinein schriftlich eingereichte Fragen an die Bundesregierung zu stellen. Dabei nutzte ich erstmals diese Gelegenheit für zwei Fragen zur Anerkennung von Berufsabschlüssen innerhalb der EU. Nach der EU-Richtlinie 2013/55/EU hätten bis zum 18. Januar 2016 alle EU-Staaten die Anerkennung von Abschlüssen in nationales Recht übernehmen müssen. Allein Deutschland, Frankreich und Belgien haben die Umsetzung knapp zwei Jahre nach dem Stichtag immer noch nicht vollständig umgesetzt, weshalb die EU-Kommission Klage vor dem Euopäischen Gerichtshof gegen die Bundesrepublik eingereicht hat. Ab dem Tag der Urteilsverkündung bis zur vollständigen Umsetzung der Richtlinie sind dann pro Tag ca. 62.000 Euro an Zwangsgeld zu zahlen.

Folgend meine Fragen und die Antworten von Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, im Wortlaut:

1. Frage: Wie erklärt die Bundesregierung angesichts des Fachkräftemangels, dass die Regeln zur Anerkennung von Berufsabschlüssen knapp zwei Jahre nach dem Stichtag immer noch nicht vollständig umgesetzt sind und im Zuge dieses Versäumnisses die EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland Klage mit absehbar erheblichen finanziellen Folgen eingereicht hat?
Antwort: Die Richtlinie zur Revision der Berufsanerkennungsrichtlinie (Richtlinie2013/55/EU) war bis zum 18. Januar 2016 in nationales Recht umzusetzen. Die Umsetzung erfolgte in Deutschland gemäß der Verteilung der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern dezentral. Die einzelnen Umsetzungsmaßnahmen waren von den zuständigen Bundesressorts und den Ländern in eigener Zuständigkeit und Verantwortung vorzunehmen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist in Deutschland koordinierend für die Umsetzung der Revision der Berufsanerkennungsrichtlinie zuständig.
Alle Maßnahmen zur Umsetzung der Richtlinie auf Bundesebene sind abgeschlossen. Auf der Ebene der Länder steht nur noch in einem Bundesland eine Umsetzungsmaßnahme aus – abgesehen von dieser Maßnahme ist auch auf der Ebene der Länder die Umsetzung bereits abgeschlossen.

2. Frage: Wie lange wird es noch dauern, bis die Regeln zur Anerkennung von Berufsabschlüssen vollständig umgesetzt sind?
Antwort: Die noch offene Umsetzungsmaßnahme soll morgen (14. Dezember 2017) vom zuständigen Landesparlament abschließend beschlossen werden. Nach Auskunft der Landesregierung soll das Gesetz dann auch noch in diesem Jahr verkündet werden und in Kraft treten. Die Richtlinie wird dann in Deutschland vollständig umgesetzt sein, sodass der Grund für das Vertragsverletzungsverfahren entfällt.
Wir werden der Europäischen Kommission unverzüglich nach Verkündung und Inkrafttreten den Abschluss der noch ausstehenden Umsetzungsmaßnahme und damit der Umsetzung in Deutschland insgesamt mitteilen. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass damit die Klageeinreichung beim EuGH noch abgewendet werden kann, da vom Klagebeschluss (7. Dezember) bis zur Klageeinreichung durchaus mehrere Wochen, manchmal Monate vergehen können.

Da Verfahren am EuGH in der Regel mehrere Monate dauern, kann das verbleibende Bundesland die Richtlinie in der Tat noch rechtzeitig vor Verhängung des Zwangsgeldes umsetzen. Über den Fortgang des Verfahren halte ich Euch/Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Bildrechte: Deutscher Bundestag/Marc-Steffen Unger

Wettbewerb zum europäischen Kulturerbe

Wettbewerb zum europäischen Kulturerbe

Der gemeinnützige Verein Europäische Bewegung Deutschland e.V. ruft gemeinsam mit Margit Stumpp (MdB) Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 13. Klasse auf, am 65. Europäischen Wettbewerb im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 teilzunehmen. Die besondere Vielfalt Europas kommt gerade in ihrer lebhaften Geschichte und in Form ihrer unzähligen Denkmäler und historischen Gebäude zum Ausdruck. Der kulturelle Reichtum des Kontinents bildet Anlass, über gemeinsame und verbindende Elemente nachzudenken. Um Europas Kultur und ihre Denkmäler zum Leben zu erwecken, ist die ganze Kreativität der Schülerinnen und Schüler gefragt.

Wie kann eine europäische Stadt aussehen, in der sich junge und alte Menschen, Menschen verschiedener Herkunft und Menschen verschiedener Religionen wohlfühlen? Für wen oder was würdest du ein Denkmal setzen? In welchem Verein engagierst du dich oder möchtest du dich engagieren? Diese und weitere Fragestellungen wirft der Wettbewerb auf. Zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterialien, Videos und interaktive Webseiten bieten außerdem Einsicht etwa in verschiedene Mentalitäten und Kreativitäten, in die europäische Schriftkultur, oder auch in alte Handwerksberufe wie den des Kürschners.

Mehr Informationen zum Wettbewerb, zu Fristen und zur Anmeldung gibt es HIER.

Kompakte Informationen bietet das offizielle Plakat des Wettbewerbs als PDF.

Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF herunterladen: Pressemitteilung – Aufruf 65. Europäischer Wettbewerb.

Schirmfrau Margit Stumpp sucht Schulen für Initiative „erlebe IT“

Schirmfrau Margit Stumpp sucht Schulen für Initiative „erlebe IT“

Die neu gewählte Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp engagiert sich ab sofort als Schirmfrau für die Initiative „erlebe IT“, die vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) getragen wird. Die Initiative setzt sich für die Stärkung digitaler Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen ein. Interessierte Schulen können sich für einen Projekttag zum Thema „Medienkompetenz“ oder „Programmieren lernen“ anmelden. Die im Rahmen dieser Projekttage stattfindenden Trainings und Workshops werden von erfahrenen Medienpädagogen geleitet.

Stumpp arbeitete selbst jahrelang im Bereich der Informationstechnik, bevor sie Lehrerin an der Technischen Schule Heidenheim (HEID TECH) wurde und sich dort auch im Bereich der Medientechnik qualifizierte. Die Schirmherrschaft für die Initiative liegt ihr auch deshalb besonders am Herzen. Kein Thema werde heute so intensiv diskutiert wie Digitalisierung. „Nur über die Veränderungen durch Digitalisierung zu reden, bringt uns nicht weiter. Mithilfe der Initiative erlernen unsere Kinder wichtige Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien und das Programmieren“, so die Abgeordnete von der Ostalb. Für sie ist es wichtig zu erwähnen, dass in den Workshops nicht allein technisches Wissen und das Programmieren gefördert, sondern vor allem auch der Schutz der eigenen Daten geschult werden.

Die Abgeordnete ruft alle weiterführenden Schulen in ihrem Wahlkreis Aalen-Heidenheim auf, das Angebot der digitalen Projekttage zu nutzen. Bei Interesse und Rückfragen können Sie ihr Bundestagsbüro telefonisch unter 030 227-77236 oder per E-Mail unter margit.stumpp@bundestag.de erreichen

Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF herunterladen: Pressemitteilung – Digital-Initiative für Schulen „erlebe IT“

Exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen gesucht

Exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen gesucht

Der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert ruft als Schirmherr zur Teilnahme am Deutschen Studienpreis 2018 auf.
Der Deutsche Studienpreis wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich jeweils an alle Promovierte eines Jahrgangs, die mit magna oder summa cum laude abgeschlossen haben. Einsendeschluss ist immer der 1. März des Folgejahres.
Wer im Jahr 2017 mit einem exzellenten Ergebnis promovieren wird/promoviert hat, kann sich bis zum 1. März 2018 für den Deutschen Studienpreis bewerben. Zu beachten ist, dass für die Teilnahme am Deutschen Studienpreis 2018 nicht das Datum der Veröfentlichung der Dissertation, sondern der Termin der mündlichen Prüfung entscheidend ist: Sie muss zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2017 stattgefunden haben.
Nähere Informatonen fnden sich unter www.studienpreis.de.

OECD: Deutsche Bildung wird bestimmt durch Herkunft

OECD: Deutsche Bildung wird bestimmt durch Herkunft

Der OECD-Bildungsbericht zeigt auf, dass Bildungsaufstieg in Deutschland für viel zu viele Kinder ein leeres Versprechen bleibt. Deutschland vergeudet Talente und enttäuscht Hoffnungen, weil Kinder aus sozial schwachen Familien zu wenig unterstützt werden.

Außerdem verweist die OECD auch darauf, dass die Bildungsausgaben in Deutschland mit 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts weiter deutlich unter dem OECD-Mittel von 5,2 Prozent liegen. Das bekommen, so die Experten, unter anderem die deutschen Grundschulen zu spüren.

Damit unser Land stark bleibt und gerechter wird brauchen wir gute Ganztagsschulen, die Benachteiligungen ausgleichen. Es braucht außerdem dringend eine länderübergreifende Strategie gegen den Lehrermangel, unter dem Schulen in der ganzen Republik leiden.

Bisher trägt die Digitalisierung zu einer Verschärfung der Ungleichheit bei. Sie findet nämlich überwiegend zuhause statt. Das sinnvolle Nutzen digitaler Medien darf nicht weiter vor allem von der Herkunft und Bildung der Eltern abhängen. Deshalb brauchen wir eine umfassende Digitalisierungsstrategie für die Schulen, denn mit kompetenten Lehrern und gutem Zugang gelingt dort individuelle Förderung.

Die nächste Bundesregierung darf sich nicht mehr hinter dem Kooperationsverbot verstecken. Es muss weg.
Menschen haben kein Verständnis für ideologische Grabenkriege auf dem Rücken ihrer Kinder.

10-Punkte Plan für grünes Regieren

10-Punkte Plan für grünes Regieren

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit unserem Zehn-Punkte-Plan für Grünes Regieren machen wir Ihnen ein verbindliches Angebot. Er gibt eine klare Antwort darauf, wofür wir stehen und wofür es uns Grüne braucht. Diese zehn Vorhaben entscheiden über die Zukunft unseres Landes. Sie sind der Maßstab für eine grüne Regierungsbeteiligung. Wir werden sie zusammen mit dem Wahlprogrammentwurf auf unserem Parteitag im Juni einbringen und danach mit vollem Einsatz dafür kämpfen, dass nach der Bundestagswahl am 24. September die Richtung stimmt.

Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir

Wofür wir Verantwortung übernehmen wollen

Wir leben in Zeiten, in denen sich vieles ändert. Bedrohliches wie auch Positives. Veränderung wird von manchen erhofft, von anderen befürchtet. Wir sind überzeugt, dass unser Land in einem vereinten Europa das Beste noch vor sich hat – wenn wir jetzt beherzt anpacken. Wir wollen dafür Verantwortung übernehmen.

Es braucht Mut zu Veränderungen, um unser Land voranzubringen. Herausforderungen löst nicht, wer bloß über Erfolge von gestern redet und sich darauf ausruht. Wir wollen Fortschritt erkämpfen. Mit vielen Verbündeten. Auch für diejenigen, die noch nicht an ihm teilhaben.

Deshalb wollen wir regieren. Dafür brauchen wir Partner. Diese Partnerschaft muss darauf gründen, dass sich heute vieles ändern muss, damit wir alle auch morgen gut leben können. Wer mit uns koalieren will, der muss bereit sein, bei diesen Vorhaben entschieden mit voranzugehen. Weiter lesen