Die langsame Digitalisierung der Schulen bleibt größte Baustelle

Die langsame Digitalisierung der Schulen bleibt größte Baustelle

Zur heute vorgestellten Bitkom-Studie zur Digitalisierung an Schulen erklärt Margit Stumpp:

“Manchmal sollte man einfach auf die hören, die am nächsten an einer Sache dran sind; in der Schule sind das Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler. Die haben bereits vor den corona-bedingten Schulschließungen verlautbart, dass die langsame Digitalisierung eine der größten Baustellen in den Schulen ist. Inzwischen sehen wir sehr deutlich, wie recht sie haben. Und selbst die KMK-Präsidentin konstatiert richtigerweise, dass “noch viel Luft nach oben” sei.

Die Corona-Krise wirkt ein Katalysator für die Digitalisierung in der Bildung. Diesen Schub müssen wir nutzen und gestalten: Die Digitalpaktmilliarden sollten sowohl für Lerninhalte als auch für IT-Personal an den Schulen genutzt werden können, der Digitalpakt muss zwingend als Digitalpakt+ verstetigt werden, benachteiligte Kinder und Jugendliche brauchen besondere Unterstützung, damit die Bildungsgerechtigkeit endlich voran kommt und wir brauchen eine Bundeszentrale für digitale und Medienbildung, die Lehrkräften bei ihrer Unterrichtsgestaltung hilft.”

(https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Schueler-wuenschen-sich-digitale-Schulen

Es braucht mehr Engagement bei Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
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Es braucht mehr Engagement bei Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

In Zeiten der immer bedrohlicher werdenden Klimakrise braucht es ein breiteres Bewusstsein und mehr gesellschaftliche Aufklärung darüber. Dank Fridays for Future und großer Unterstützung von Seiten der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft ist dieses Bewusstsein gestiegen. Um den Belangen von Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und dieses gewachsene Bewusstsein zu manifestieren, braucht es mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Bildung ist nötig, um Wissen und Engagement für Klimaschutz zu ermöglichen. Weiter lesen

Bundeszentrale für digitale und Medienbildung

Bundeszentrale für digitale und Medienbildung

Mit der “Bundeszentrale für digitale und Medienbildung” wollen wir einen Aufbruch für mehr Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Informatik und Medien initiieren. Die Digitalisierung ist im Bildungsbereich nicht mehr wegzudenken und wird immer bedeutender. Das war Praktiker*innen und Expert*innen auch schon vor Corona klar. Doch aktuell wird der Bedarf offensichtlich. Auf der anderen Seite bescheinigt die ICILS-Studie deutschen Schüler*innen lediglich mittelmäßige computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Auf diesen Handlungsbedarf müssen wir reagieren. Dafür brauchen pädagogische Fachkräfte bessere Orientierung und gute Angebote.

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So einfach ist der Ganztag nicht zu machen
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So einfach ist der Ganztag nicht zu machen

In dieser Woche beraten wir im Bundestag das “Gesetz zur Errichtung des Sondervermögens „Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ (Ganztagsfinanzierungsgesetz – GaFG)”. Die Bundesregierung macht es sich sehr einfach und vor allem billig, wenn es um die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztag im Grundschulalter geht. Das wollen wir ändern, damit der Bund sich mehr beteiligt als mit einer Milliarde in Form eines Sondervermögens. Weiter lesen

Pressestatement zur Karlsruher Bildungsmesse Learntec
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Pressestatement zur Karlsruher Bildungsmesse Learntec

Margit Stumpp, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen/Heidenheim und bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, erklärt zur am Dienstag startenden Bildungsmesse Learntec in Karlsruhe:

“Ich freue mich, dass die Learntec mit ihrer Messe und dem Kongress der digitalen Bildung in Baden-Württemberg die Aufmerksamkeit verschafft, die wir unbedingt brauchen. Mit dem Digitalpakt sind wir gemeinsam mit dem Bund und den Ländern einen ersten wichtigen Schritt gegangen, der aber nicht der letzte sein darf. Weiter lesen

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Deutsche Bundestag für medieninteressierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren vom 21. März bis 28. März 2020 einen Jugendmedienworkshop. Die Jugendlichen erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden u. a. in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

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