Pressemitteilung: Koalition auch bei digitaler Zukunft im Mobilfunk uneinig
Werner Wilmes (CC BY-NC 2.0)

Pressemitteilung: Koalition auch bei digitaler Zukunft im Mobilfunk uneinig

Im Nachgang der Entscheidung über die Vergaberegelungen für die Frequenzen des Mobilfunkstandards 5G im Beirat der Bundesnetzagentur (BNetzA) erklären Katharina Dröge (Mitglied im Beirat der BNetzA) und Margit Stumpp (Expertin für digitale Infrastruktur) für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

“Die große Koalition ist sich schon wieder nicht einig – diesmal geht es um den neuen Mobilfunkstandard 5G. Vor der entscheidenden Sitzung des Beirats der Bundesnetzagentur hagelte es von allen Seiten Kritik am Entwurf. Auch zahlreiche Abgeordnete von Union und SPD schrieben Brandbriefe an Ministerinnen und Minister. Im Beirat haben SPD und Union dann aber doch zusammen für den Entwurf der BNetzA gestimmt. Dieser geht in vielen Punkten nicht weit genug. Wir fordern eine klarere Verpflichtung für ein National Roaming in schlecht versorgten Gebieten. Das hätte für eine sofortige Verbesserung bei der Netzabdeckung geführt. Unser Ziel war auch, dass Neueinsteiger eine faire Chance bekommen, sich am Markt zu etablieren. Denn der Telekommunikationsmarkt wird von drei Konzernen dominiert – zum Schaden der Verbraucherinnen und Verbrauchern. Auch hier hat die BNetzA nicht geliefert. Und schließlich fehlen auch wirksamen Sanktionsmechanismen. Somit droht das Verhandlungsgebot der Bundesnetzagentur das Ziel zu verfehlen. Die Marktmacht von Telekom, Vodafone und O2 wird bestehen bleiben. 

Dieses Ganze Chaos hätte vermieden werden können, wenn die Bundesregierung schon im Sommer einen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes auf den Weg gebracht hätte. Damit hätte eine klarere Rechtslage für eine verbindliche Regelung um National Roaming verankert werden können. Jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, versuchen Koalitionsabgeordnete mit Brandbriefen und Unterschriftenaktionen Druck zu machen. Doch gleichzeitig nicken sie den Vergabeentwurf der Bundesnetzagentur im Beirat ab. Offenbar hat sich das Machtwort aus dem Bundeskanzleramt durchgesetzt. Demnach sollen die Auflagen möglichst gering gehalten werden, um von den ursprünglich laut Koalitionsvertrag anvisierten 12 Milliarden den noch etwa 5 Milliarden in das für Breitbandausbau und Schulen vorgesehene Sondervermögen “Digitale Infrastruktur” zu verschieben. Auch die Forderungen der Automobilindustrie wurden offenbar erfüllt. Die BNetzA legt Vorfahrt für die Straße fest. Die Versorgung der Schiene wird zweitrangig behandelt. Die Weichen für die Verkehrswende sind damit auch im Mobilfunk falsch gestellt.”

HIER geht es zur exklusiven Berichterstattung des IT-Fachportals golem.de.

Pressemitteilung zu 5G: Bundesregierung verpasst Ausfahrt in Richtung digitaler Zukunft
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Pressemitteilung zu 5G: Bundesregierung verpasst Ausfahrt in Richtung digitaler Zukunft

Anlässlich der Entscheidung über die Vergaberegelungen für die Frequenzen des Mobilfunkstandards 5G im Beirat der Bundesnetzagentur (BNetzA) erklären Katharina Dröge, Mitglied im Beirat der BNetzA, und Margit Stumpp, Expertin für digitale Infrastruktur:

Mit der Entscheidung des Beirats der Bundesnetzagentur stolpert die Bundesregierung weiter durch die Digital-Debatte. Der jetzt beschlossene Plan für den Aufbau von 5G weist etliche Mängel auf. Union und SPD verpassen so die Ausfahrt in Richtung digitaler Zukunft.

Die Maßnahmen, welche die Marktchancen von Neueinsteigern verbessern sollen, sind unzureichend. Unsere Forderungen nach einer Verpflichtung der Anbieter zum National Roaming sowie nach einer Diensteanbieterverpflichtung wurden ignoriert. Es gibt lediglich ein unzureichendes Verhandlungsgebot.

Unter diesen Umständen ist es mehr als fraglich, ob weitere Anbieter sich am Markt etablieren können. Daran werden auch die Erleichterungen für Neueinsteiger nichts ändern. Die Zeche für das mutlose Agieren zahlen die Verbraucherinnen und Verbraucher.

Ebenso bedauerlich ist, dass für die Bundesregierung nach wie vor das Credo “Straße vor Schiene” gilt. Es ist die deutsche Automobilindustrie, welche besonders profitiert. Einmal mehr konnten eilig Lobbyinteressen durchgesetzt werden. Den Autokonzernen wird auf Kosten der Steuerzahler eine komplette 5G-Infrastruktur errichtet. Der Ausbau von 5G auf der Schiene wird zweitrangig behandelt. Das riecht einmal mehr nach einer versteckten Milliardensubvention für die Autoindustrie. Die für die Erreichung der Klimaziele und Lebensqualität der Menschen so wichtige Verkehrswende wird so weiter erschwert.

Pressemitteilung: Karliczek konterkariert 5G-Vergabeverfahren
Pixabay (CC0)

Pressemitteilung: Karliczek konterkariert 5G-Vergabeverfahren

Zu der Forderung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, die Auflagen für Mobilfunkanbieter beim 5G-Vergabeverfahren abzusenken, erklärt Margit Stumpp, bildungs- und medienpolitische Sprecherin & Expertin für digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

“Wieder einmal zeigt sich die fehlende Koordinierung in der Bundesregierung. Monatelang wurden die Vergabebedingungen zu 5G festgezurrt. Jetzt, wo die Kriterien weitgehend feststehen, rudert Bildungsministerin Karliczek zurück, obwohl sie gar nicht zuständig ist. Um aus dem Digitalfonds vermeintlich viel für Schulen herauszuholen, will sie den Mobilfunkanbietern geringere Auflagen machen. Diese unselige Verknüpfung von Versteigerungserlösen für die 5G-Mobilfunkfrequenzen mit dem Wohl der Schulen, rächt sich in solchen kontraproduktiven Forderungen. Was der eine anpackt, bremst die andere wieder aus. So wird das nichts mit der Digitalisierung.

Der Digitalpakt für die Schulen muss sicher und nachhaltig finanziert sein. Auch für den Breitbandausbau brauchen wir einen festen Haushaltstitel; ein flächendeckender Mobilfunkempfang ist wichtiger als hohe Versteigerungserlöse. Die Schulen indes warten immer noch auf Unterstützung und stellen eigene Initiativen in Erwartung der vermeintlich großen Finanzspritze zurück. Die erhöhten Auflagen für die Versorgung der Verkehrswege, insbesondere der Straßen, senken den Wert der 5G-Lizenzen. So bleiben absehbar für den Digitalfonds viel zu wenig Mittel übrig. Ob die Differenz aus Steuermitteln ausgeglichen wird, bleibt offen.”

 

Pressemitteilung: Nur wenig Schulen haben Breitbandzugang
Pixabay: steveriot1 (CC0)

Pressemitteilung: Nur wenig Schulen haben Breitbandzugang

Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungs- und Medienpolitik & Expertin für digitale Infrastruktur zur Breitbandanbindung von Schulen anlässlich der Digital-Klausur des Bundeskabinetts:

“Bei der Breitbandanbindung der Schulen will die Bundesregierung nun schneller werden. Allerdings scheint sich Bildungsministerin Karliczek nicht mit Infrastrukturminister Scheuer auszutauschen. Das BMVI hat, laut Antwort auf meine schriftliche Frage nicht einmal Kenntnis über die Anzahl der noch anzubindenden Schulen, geschweige denn über die Kosten. Zudem stagniert die Anzahl der bereits mit Glasfaser versorgten Schulen auf niedrigem Niveau. Letztendlich nützt die Anbindung der Schulen ohne ausreichend Binneninfrastruktur, Medien und Endgeräte wenig. Die Frage nach den laufenden Kosten bleibt offen. Hier bleiben die Schulträger auf sich allein gestellt.

Im Bereitbandförderprogramm werden die Schulen im Gegensatz zu Gewerbegebieten bisher nur so behandelt, als wäre eine Schulklasse ein Haushalt. Die besondere Berücksichtigung der Schulen auch als Voraussetzung für eine moderne, innovative Lernumgebung ist längst überfällig. Schon wieder werden Versprechungen gemacht, die diesmal bis in die Mitte der 2020er Jahre reichen und damit in dieser Legislaturperiode nicht mehr überprüfbar sind. Zudem wird die Last der Planung auf die Kommunen und Schulträger abgewälzt. Eine übergeordnete Koordination findet nicht statt. Profiteure sind die Telekommunikationsfirmen, die unterversorgte Gebiete übrig gelassen haben und nun obendrein auch noch öffentlich geförderte Aufträge erhalten. Zudem geht es bei der Umsetzung nicht voran, denn der Mittelabfluss stagniert im Promillebereich des zugesagten Fördervolumens. Dies trifft insbesondere den ländlichen Raum, der damit sowohl bei der Bildung als auch bei der Digitalisierung vernachlässigt wird.”

BMVI sitzt unbequeme Fragen aus und missachtet damit das Parlament

BMVI sitzt unbequeme Fragen aus und missachtet damit das Parlament

Seit über einem Monat warten wir nun schon mal wieder auf eine Beantwortung einer kleinen Anfrage zum Thema Mobilfunk. Die ständige Missachtung des Parlaments durch das BMVI setzt sich auch in dieser Wahlperiode fort. Nicht einmal ein paar einfache Fragen kann das Ministerium innerhalb der üblichen Frist beantworten und begründet dies mit notwendigen Abstimmungen. Dies ist auch ein Ergebnis der von uns immer wieder kritisierten fehlenden Koordination im Themenfeld der Digitalisierung. Wofür ist denn die Staatsministerin für Digitalisierung eigentlich im Kanzleramt angesiedelt worden, wenn nicht einmal solche grundlegenden Prozesse funktionieren?

Foto: Umberto Nicoletti (CC BY 2.0)

Mit dem Antrag “Breitband für alle” fordern wir eine Garantie auf Highspeed-Internet
Pixabay (CC0)

Mit dem Antrag “Breitband für alle” fordern wir eine Garantie auf Highspeed-Internet

In unserem Antrag “Breitband für alle – digitale Infrastruktur flächendeckend ausbauen” fordern wir einen Rechtsanspruch für schnelles Internet:

  • Alle Haushalte und öffentliche Einrichtungen sollen ein Rechtsanspruch auf einen schnellen Breitband-Internetanschluss bekommen.
  • Die Einhaltung der vertraglich zugesicherten Bandbreite muss sichergestellt  – und bei Verstoß sanktioniert – werden.
  • Mittels eines verpflichtenden National Roaming wollen wir auch beim mobilen Internet Highspeed in die Fläche bringen.

 

Die Internet-Garantie ist ein erster Schritt, um die weißen Flecken zu schließen. Perspektivisch brauchen wir vor allem Gigabitgeschwindigkeiten. Der Universaldienst ist das richtige Mittel, weil Ausbauarbeiten in unterversorgten Gebieten sofort und nicht erst nach langen Förderverfahren beginnen. Die zugesicherte Bandbreite steigt über die Jahre im Zuge der tatsächlichen Nutzung mit an, so dass auch in Zukunft schnelles Internet garantiert bleibt. Weiterhin wollen wir die Telekom-Aktien im Besitz des Bundes veräußern und den Gegenwert von 10 Mrd. Euro in den Glasfaserausbau stecken. Aus dem Erlös wollen wir eine Breitbandgesellschaft gründen, die nicht nur regional, sondern übergeordnet planen kann und Leerrohrinfrastrukturen an Betreiber verpachten soll. So bleibt der Bund Eigentümer der Infrastruktur und stellt sie den Betreibern als diskriminierungsfreie Vorleistung zur Verfügung.

 

Auch beim Mobilfunk stellen wir die Weichen für Highspeed. Wir wollen die Funklöcher schließen und die im europäischen Vergleich überhöhten Preise endlich auf ein verbrauchergerechtes Niveau senken. Weniger Auflagen und ein erleichterter Markteinstieg für Neueinsteiger im Mobilfunk sollen für mehr Wettbewerb sorgen und zugleich die Gesamtkosten des Ausbaus senken. Das kann mit National Roaming erreicht werden. Es kann nicht sein, dass viele Mobilfunkkunden in entlegenen Regionen im Funkloch stehen, weil dort nur einige wenige Unternehmen ausbauen. Wenn verpflichtendes Roaming mittlerweile schon bei Reisen in andere EU-Staaten üblich ist, dann muss das auch innerhalb Deutschlands möglich sein.

Presseberichterstattung:

Golem – Grüne wollen Netzbetreiber zum Ausbau zwingen

 

Statement zur schriftlichen Frage zu den Profiteuren der Breitbandförderung

Statement zur schriftlichen Frage zu den Profiteuren der Breitbandförderung

Ich habe die Bundesregierung schriftlich nach den Profiteuren der Breitbandförderung gefragt. Auftragsempfänger für Beratungsleistungen war ausschliesslich das Beraternetzwerk Corwese. Nur zwei Firmen waren Mittelempfänger für Projektumsetzungen: die Deutsche Telekom AG und die Wemacom Breitband GmbH, das regional in Mecklenburg-Vorpommern aktiv ist und dort erste Projekte abgeschlossen hat.

Mit der Deutschen Telekom wurde vor allem der Platzhirsch bedient. Das Förderprogramm protegiert gerade jenes Unternehmen, das im Markterkundungsverfahren abwinkt und im Anschluss durch Überbau und gezielte Abwerbung kommunale Ausbauprojekte torpediert.

 

Ganz offensichtlich wird das Breitbandförderprogramm zur Umsatzsicherung für die Deutsche Telekom missbraucht. Gerade dort, wo er selbst nicht für angemessene Leistungen gesorgt hat, wird der rosa Riese durch die Förderung mit Aufträgen aus Steuermitteln belohnt. Das ganze Verfahren ist so angelegt, dass diese Aufträge nicht von großen Auftragnehmern kommen, wie z.B. von einer Bundesnetzgesellschaft, die auf Augenhöhe verhandeln könnte. Sondern es werden viele kleine Kommunen zur Telekom hin getrieben, die gegenseitig konkurrierend die Preise in die Höhe treiben. Eine übergeordnete Koordination findet insbesondere auf der Kundenseite nicht statt. So etwas nennt sich Marktverzerrung und Flickwerk.

Link auf die Antwort auf meine schriftliche Frage: Antwort auf SF Profiteure der Breitbandförderung

FotoMark Jensen (CC BY-SA 2.0)

Pressemitteilung: OECD mahnt – Bildungsmobilität verbessern, Kooperationsverbot abschaffen

Pressemitteilung: OECD mahnt – Bildungsmobilität verbessern, Kooperationsverbot abschaffen

Die OECD hat heute eine Studie zur Bildungsmobilität vorgestellt. Das Ergebnis: In Deutschland ist der Bildungserfolg weiterhin maßgeblich an das Elternhaus gekoppelt.

Dazu erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

“Die OECD zeigt wieder eindrücklich: Das Elternhaus entscheidet in Deutschland weiterhin sehr stark über den Bildungserfolg. Trotz leichten Verbesserungen über die letzten Jahre ist das Ergebnis noch immer niederschmetternd und nicht weiter akzeptabel.

Es gilt, die soziale Schieflage endlich anzugehen und das Aufstiegsversprechen durch Bildung mit Leben zu füllen. Hierfür müssen wir mehr gemeinsames Lernen ermöglichen und den Ganztagsausbau auf allen Ebenen vorantreiben. Das heißt neben den baulichen Voraussetzungen auch, konsequent multiprofessionelle Teams an den Schulen zu etablieren. Mithilfe von Sozialarbeiterinnen, Kunst- und Musikerziehern, Technikerinnen, Verwaltungsmitarbeitenden und Therapeuten werden Lehrkräfte entlastet und individuelle Förderung ermöglicht. Daneben steigt die Qualität des Unterrichts und die Zufriedenheit aller in der Schule. Außerdem wirken diese Teams dem Lehrkräftemangel entgegen, der heute schon akut ist und sich weiter verschärfen wird. Hier braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern, zusammen mehr in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern zu investieren – das gilt sowohl für die Qualität als auch für die Quantität.

Vor dem Hintergrund der OECD-Zahlen können wir es nicht hinnehmen, dass der Bund den Ländern immer wieder den Schwarzen Peter aufdrücken und sich aus der Verantwortung nehmen möchte. Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, aus der sich der Bund mit Verweis auf das Kooperationsverbot heraushält. Die Hürde Kooperationsverbot muss endlich weg. Nur so können Bund, Länder und Kommunen gemeinsam dafür sorgen, Schulen so gut und attraktiv zu machen, damit unsere Kinder auf die Welt von morgen vorbereitet sind. Das Zuständigkeitsgerangel auf dem Rücken von Schülern, Lehrerinnen und Eltern muss durch mehr politischen Dialog ersetzt werden.

Diese Meldung wurde unter anderem von NDRDeutschland today, domradio.de und dem Tagesspiegel aufgegriffen.

 

Fotostuartpilbrow (CC BY-SA 2.0)

Pressestatement zu den Eckpunkten der Bundesnetzagentur zum anstehenden 5G-Frequenzvergabeverfahren

Pressestatement zu den Eckpunkten der Bundesnetzagentur zum anstehenden 5G-Frequenzvergabeverfahren

Der Vorgaben für die 5G-Frequenzauktion müssen mehr Wettbewerb ermöglichen als aktuell vorgesehen. Die Bundesnetzagentur muss im Verfahren Neueinsteigern faire Chancen bieten. So würde ein Nationales Roaming oder eine Diensteanbieterverpflichtung den etablierten Mobilfunkkonzernen nicht schaden und die Verbraucher nicht im Funkloch stehen lassen. Wie will die große Koalition eigentlich Deutschland zum Leitmarkt für 5G machen, wenn der Mobilfunkmarkt eine geschlossene Veranstaltung von drei Mobilfunkfirmen bleibt? Unter diesem Mobilfunkoligopol mit den europaweit teuersten Preisen wird Deutschland niemals Leitmarkt werden. Eine flächendeckende mobile Breitbandversorgung ist eine Frage der Daseinsvorsorge. Länder wie Dänemark, Polen oder Lettland machen vor, wie eine gute Mobilfunkversorgung zu günstigen Konditionen möglich ist.

Bildlizenz: Jeff Kubina (CC BY-SA 2.0)

 

Ankündigung: Keynote-Vortrag auf Veranstaltung “Künstliche Intelligenz im Grenzgebiet. Fluch oder Segen?!”

Ankündigung: Keynote-Vortrag auf Veranstaltung “Künstliche Intelligenz im Grenzgebiet. Fluch oder Segen?!”

Margit Stumpp hält auf der Veranstaltung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft zum Thema “Künstliche Intelligenz im Grenzgebiet. Fluch oder Segen?!” am Dienstag, den 24. Juli 2018, den Keynote-Vortrag.

Übersicht der Expert*innen und Redner*innen:

  • Wirtschaftsförderer und Erster Beigeordneter Andreas Rief, Stadt Bopfingen, Begrüßung
  • Michael Heilig, Leiter Kreisverband BVMW Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb, Impuls
  • Gunther Wüst, BVMW Ostalb, Moderation
  • Geschäftsführung, VAF GmbH Begrüßung/Kurzvortrag
  • Bundestagsabgeordnete MdB Margit Stumpp, Keynote
  • Robert Gorbahn und Moritz Winzig, Interaktive Präsentation
  • Bürgermeister Dr. Gunter Bühler, Stadt Bopfingen, Netzwerken

Die Gastgeber:

  • Gunther Wüst und Michael Heilig
  • Netzwerker mit 3D-Netzwerken
  • BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft
  • Unternehmerverband Deutschlands e. V. im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb

Anmeldeschluss: 23. Juli 2018
Anmeldung bitte unter Event-ONLINE-Anmeldung: https://doo.net/veranstaltung/23094/buchung
Kosten: Mitglieder 10,00 EUR, netto. Nichtmitglieder 15,00 EUR, netto.

Es gibt Parkmöglichkeiten in der Nähe des Veranstaltungsortes. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Das Catering wird von VAF gesponsert. Behindertengerechter Zugang ist gewährleistet.

 

Bild-Lizenz: Steamtalks Steamtalks (CC BY-NC 2.0)