Besuch aus der Heimat

Besuch aus der Heimat

Vom 10.03.2020 bis zum 13.03.2020 durfte Margit Stumpp rund 38 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis Aalen / Heidenheim im Rahmen einer Informationsfahrt  des Bundespresseamts in der Hauptstadt begrüßen.

Nach der Ankunft am Hauptbahnhof ging es für die Gruppe direkt zur Bundeszentrale für politische Bildung. Der Redner informierte die interessierten Zuhörer*innen über die Funktionen und Aufgaben der Bundeszentrale für politische Bildung. Die zweite Hälfte des Vortrags handelte von der Notwendigkeit, mehr interkulturellen Austausch innerhalb der Europäischen Union zu erreichen, damit das europäische Projekt gelingen kann. Danach ging es für die Gäste aus dem Wahlkreis mit dem Bus zu ihrer Unterkunft, ein Hotel im Berliner Stadtteil Friedrichshain.

Der Mittwoch startete etwas später, da die Gruppe schon die Folgen der sich langsam anbahnenden Corona–Krise zu spüren bekam. Viele Termine, wie eine Führung im Abgeordnetenhaus von Berlin oder ein Informationsgespräch in der Landesvertretung Baden-Württemberg abgesagt wurden.

Nach dem vormittäglichen Spaziergang über den Potsdamer Platz fanden sich alle Reisende im Restaurant Corroboree im Sony Center ein und genossen das gute Essen. Am Mittwochnachmittag ging es mit der Stadtrundfahrt durch Berlin weiter. Die Wahrzeichen der Stadt und viele politische und geschichtsträchtige Orte, wie die Bernauer Straße wurden besichtigt. Anschließend ging es zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Der Erinnerungsort des gesamtdeutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus hat einmal mehr verdeutlicht, welch hohes Gut die Demokratie ist. Sichtlich beeindruckt, ließen die Teilnehmer*innen den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen in der Nähe des Tierparks ausklingen.

Am Donnerstagmorgen ging es für die Besucherinnen und Besucher aus dem Wahlkreis zum Tränenpalast am Reichstagsufer. Der Tränenpalast diente in der DDR als Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in Ost-Berlin. Heute beherbergt der Tränenpalast eine Dauerausstellung zur Teilung Deutschlands. Nach dem Mittagessen im gegenüberliegenden Polit-Kult Lokal Ständige Vertretung ging es für die Reisegruppe zum Deutschen Bundestag. Zuerst stand eine Gesprächsrunde mit Margit Stumpp im Paul-Löbe Haus an. Im interessanten Gespräch stellten die Teilnehmenden Fragen und konnten sich mit Margit Stumpp über verschiedenste aktuelle politische Themen austauschen und einen spannenden Eindruck in den Alltag einer Bundestagsabgeordneten bekommen. Nach dem interessanten Austausch über Themen, wie die Digitalisierung und natürlich auch die Corona – Krise- wurde noch ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht. Anschließend ging es für die Besucherinnen und Besucher in den Reichstag. Dort konnten sie eine Plenarsitzung live von den Zuschauerrängen aus beobachten. Ein Besuch der Reichstagskuppel war aufgrund von Schutzmaßnahmen in Anbetracht der Corona-Krise leider nicht möglich.

Mit vielfältigen Eindrücken aus der politischen Hauptstadt und nach einer ereignisvollen und auch schon von den ersten Anzeichen der sich anbahnenden Corona-Krise geprägten Woche in Berlin ging es für die Gäste aus dem Wahlkreis am Freitag mit dem Zug wieder nach Hause. Auch Margit Stumpp hat es sehr gefreut den 38 interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Reise in die Hauptstadt zu ermöglichen und mit ihnen in den Austausch zu treten.

Jetzt beteiligen am Online-Beteiligungsverfahren „Zukunftsdialog Ausbildung“

Jetzt beteiligen am Online-Beteiligungsverfahren „Zukunftsdialog Ausbildung“

Die Enquete-Kommission “Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt” bekommt gerade in Zeiten von Corona eine besondere Aktualität. Seit über 1,5 Jahren beraten Abgeordnete und Sachverständige der Enquete-Kommission über notwenige Maßnahmen für eine zukunftsfähige berufliche Bildung. Die erforderliche Digitalisierung der beruflichen Bildung betrifft dabei alle Bereiche, wie die Ausbildungsinhalte, die technischen Ausstattung oder Lernformate. Die Tragweite, wie sehr Deutschland hier hinterherhängt, haben alle in den letzten Tagen vor Augen geführt bekommen. Die Schulen und Ausbildungsbetriebe sind nun gezwungen, das Lernen schnell neu und oft digital zu organisieren. Die finanzielle Unterstützung hierfür muss schnell ausgerollt werden. Weiter lesen

Pressestatement zum Breitband-Förderprogramm für private und kommunale Unternehmen

Pressestatement zum Breitband-Förderprogramm für private und kommunale Unternehmen

zum heute von Andreas Scheuer angekündigten neuen Breitband-Förderprogrammen für private und kommunale Unternehmen äußert sich Margit Stumpp, medienpolitische Sprecherin und Expertin für digitale Infrastruktur, wie folgt:

“Bundesminister Scheuer verkündete heute feierlich, den Breitbandausbau mit zwei Kredit-Programmen durch private und kommunale Unternehmen unterstützen zu wollen. Traurigerweise braucht es erst einen Ausnahmezustand, wie wir ihn diese Tage erleben, damit die Bundesregierung ihre Versäumnisse beim Ausbau der digitalen Infrastruktur der letzten Jahre anerkennt und Maßnahmen in die Wege leitet. Denn der Corona-Arbeitsalltag läuft in vielen Bereichen digital ab und der Status Quo zeigt: Eine schnelle Internetverbindung ist in Deutschland nicht flächendeckend gegeben. Dabei ist der Zugang zum Breitbandinternet eine wichtige Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Dies gilt generell in der digitalen Welt von heute, aber auch ganz besonders in Krisenzeiten.

Das hochgepriesene Ziel der Bundesregierung, flächendeckende Gigabitnetze in Deutschland bis 2025 zu garantieren, wird nicht erreicht. Maßnahmen kommen zum einen zu spät und sind zum anderen nicht effektiv. Eine weitere Finanzspritze klingt ad hoc attraktiv, doch schimmeln im Topf des Bundesförderprogramms Breitbandausbau immer noch Milliarden ungenutzte Gelder. Fehlende Mittel sind also nicht das primäre Problem, sondern ein zu bürokratisches Förderprogramm, langwierige Genehmigungsprozesse und eine nach wie vor fehlende Glasfaser-Strategie.

Als grüne Bundestagsfraktion fordern wir seit Jahren, dass alle Haushalte und öffentliche Einrichtungen ein Rechtsanspruch auf einen schnellen Breitband-Internetanschluss bekommen sollen. Konkret bedeutet das: Jede und jeder soll einen Anschluss mit einer Bandbreite, die mindestens genauso hoch ist wie jene, die von der Mehrheit der Menschen bereits genutzt wird, bekommen können. Wo das technisch nicht möglich ist, wird unverzüglich ausgebaut. Die Kosten werden auf die Telekommunikationsunternehmen nach ihren jeweiligen Marktanteilen umgelegt. Ein leistungsfähiges Breitbandnetz gehört heutzutage zur Grundversorgung und müsste dementsprechend für Jede und Jeden immer und überall zur Verfügung stehen. Die digitale Infrastruktur in Deutschland ist alles andere als zukunftsfähig aufgestellt und wie die aktuelle Situation zeigt – auch nicht krisensicher.”

Die Kritik am Vorstoß des BMVI wurde vom

aufgenommen.

Die langsame Digitalisierung der Schulen bleibt größte Baustelle

Die langsame Digitalisierung der Schulen bleibt größte Baustelle

Zur heute vorgestellten Bitkom-Studie zur Digitalisierung an Schulen erklärt Margit Stumpp:

“Manchmal sollte man einfach auf die hören, die am nächsten an einer Sache dran sind; in der Schule sind das Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler. Die haben bereits vor den corona-bedingten Schulschließungen verlautbart, dass die langsame Digitalisierung eine der größten Baustellen in den Schulen ist. Inzwischen sehen wir sehr deutlich, wie recht sie haben. Und selbst die KMK-Präsidentin konstatiert richtigerweise, dass “noch viel Luft nach oben” sei.

Die Corona-Krise wirkt ein Katalysator für die Digitalisierung in der Bildung. Diesen Schub müssen wir nutzen und gestalten: Die Digitalpaktmilliarden sollten sowohl für Lerninhalte als auch für IT-Personal an den Schulen genutzt werden können, der Digitalpakt muss zwingend als Digitalpakt+ verstetigt werden, benachteiligte Kinder und Jugendliche brauchen besondere Unterstützung, damit die Bildungsgerechtigkeit endlich voran kommt und wir brauchen eine Bundeszentrale für digitale und Medienbildung, die Lehrkräften bei ihrer Unterrichtsgestaltung hilft.”

(https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Schueler-wuenschen-sich-digitale-Schulen

Breites Onlineangebot zum Girls’ Day
Bildlizenz: CC 0 (Pixabay)

Breites Onlineangebot zum Girls’ Day

Zum heutigen digitalen Girls’ Day erklärt Margit Stumpp, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen/Heidenheim:

„Der diesjährige Girls‘ Day steht unter ganz besonderen Vorzeichen. Im Netz finden sich viele kreative Angebote der Tech-Branche, spannende Experimente für zuhause und Onlinekurse. Doch kann der heutige Girls‘ Day nur ein Mosaikstein sein, um Frauen und Mädchen für MINT zu begeistern. Ein einzelner Tag kann das Bewusstsein der Teilnehmerinnen im besten Fall erweitern, für eine wirkliche Trendumkehr ist er sicherlich nicht ausreichend. Trotzdem eröffnet der Girls‘ Day oft den ersten Blick auf eine „andere Welt“ mit interessanten Perspektiven, dies zeigt meine eigene Erfahrung als langjährige Organisatorin. Wir wissen, dass Mädchen genau so wie Jungen vor der Pubertät ein gleich hohes Interesse an technischen Themen haben. Das heißt, wir sollten Mädchen auf vielen Kanälen gezielt früh ansprechen und für Technik begeistern.

Darüber hinaus braucht es mehr Vorbilder für Frauen im MINT-Sektor, eine kritische Reflektion von Geschlechtersterotypen bei Pädagog*innen und in der Berufsorientierung, gezielte Mentoringprogramme für junge Frauen oder auch Frauennetzwerke, um Erfahrungen auszutauschen. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hat beispielsweise auch gute Erfahrungen mit technischen Studiengängen nur für Frauen gemacht. Viele der Absolventinnen haben nach dem Bachelor in gemischten Masterstudiengängen weiterstudiert.

Die Erfahrung aus meinem Engagement als Ingenieurin für mehr Interesse von Frauen für die attraktiven MINT-Berufe zeigt: Die inzwischen zahlreichen Initiativen sprechen Mädchen und Frauen durchaus an, oft scheitert eine endgültige Entscheidung für einen entsprechenden Beruf an den tief verankerten und verbreiteten Rollenstereotypen. Es ist eine nicht zu unterschätzende Hürde, wenn Mädchen und Frauen in ihrem Umfeld erklären oder sich gar dafür rechtfertigen müssen, dass sie einen MINT-Beruf ergreifen.

So lange es den politischen Wille nicht gibt, diese Rollenbilder aufzubrechen, u. a. weil Fachkräfte auch in typischen Frauenberufen inzwischen Mangelware sind, wird sich am geringen Frauenanteil in den MINT-Berufen nichts ändern.”

Es braucht mehr Engagement bei Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Bildlizenz CC0 (Pixabay)

Es braucht mehr Engagement bei Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

In Zeiten der immer bedrohlicher werdenden Klimakrise braucht es ein breiteres Bewusstsein und mehr gesellschaftliche Aufklärung darüber. Dank Fridays for Future und großer Unterstützung von Seiten der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft ist dieses Bewusstsein gestiegen. Um den Belangen von Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und dieses gewachsene Bewusstsein zu manifestieren, braucht es mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Bildung ist nötig, um Wissen und Engagement für Klimaschutz zu ermöglichen. Weiter lesen

Urkunde für Handy-Sammelaktion erhalten
Quelle: Margit Stumpp MdB

Urkunde für Handy-Sammelaktion erhalten

Die von mir im Januar gestartete Handy-Sammelaktion fand große Resonanz. In meinen Wahlkreisbüros wurden 52 Handys abgegeben, 48 davon wurden recycelt und vier werden wiederverwendet. Dieses eindrucksvolle Ergebnis wurde nun von der Deutschen Umwelthilfe mit einer Urkunde gewürdigt.

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Bundeszentrale für digitale und Medienbildung

Bundeszentrale für digitale und Medienbildung

Mit der “Bundeszentrale für digitale und Medienbildung” wollen wir einen Aufbruch für mehr Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Informatik und Medien initiieren. Die Digitalisierung ist im Bildungsbereich nicht mehr wegzudenken und wird immer bedeutender. Das war Praktiker*innen und Expert*innen auch schon vor Corona klar. Doch aktuell wird der Bedarf offensichtlich. Auf der anderen Seite bescheinigt die ICILS-Studie deutschen Schüler*innen lediglich mittelmäßige computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Auf diesen Handlungsbedarf müssen wir reagieren. Dafür brauchen pädagogische Fachkräfte bessere Orientierung und gute Angebote.

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