Heute wurden die Ergebnisse von TIMMS vorgestellt, einer internationalen Vergleichsstudie in Mathematik und Naturwissenschaften in der Grundschule. Dazu erkläre ich als bildungspolitische Sprecherin und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen/Heidenheim:

“Die Ergebnisse der aktuellen TIMMS-Studie sind ernüchternd und belegen die zementierten Probleme und Ungerechtigkeiten in den Schulen hierzulande: die Leistungsspitze ist sehr klein während ein Viertel der Schüler*innen nur sehr geringe Kompetenzen aufweist; die signifikanten Geschlechterunterschiede in Mathematik bleiben ebenso bestehen wie die Abhängigkeit des Schulerfolgs vom Elternhaus.Ein Weiter-So darf es nicht geben! Damit Schülerinnen und Schüler wieder mehr und besser lernen, brauchen wir eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen, also einen modernen, schlagkräftigen und fairen Bildungsföderalismus.

Wir brauchen mehr Chancengerechtigkeit, in dem wir den Bildungserfolg endlich vom Elternhaus und der Postleitzahl entkoppeln. Mit einer gezielten Unterstützung von Schulen in benachteiligten Regionen und Quartieren wollen wir die Schulen gezielt unterstützen, die mit vielfältigen Herausforderungen umgehen müssen. Ein Schlüssel dafür sind multiprofessionelle Teams, damit Lehrkräfte entlastet werden und individuelle Förderung möglich wird.”


Das Statement wurde unter anderem aufgegriffen von dem Bildungsblogger Jan-Martin Wiarda und dem Tagesspiegel.