Zur aktuellen Debatte zur Bildungskooperation zwischen Bund und Ländern erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

„Die aktuell hohen Infektionszahlen zeigen deutlich, wie unsicher und fragil der Präsenzunterricht nach den Sommerferien ist. Die Rahmenbedingungen an den Schulen haben sich nicht in allen Bundesländern signifikant verbessert, so dass Wechsel- und Fernunterricht im Herbst und Winter sehr wahrscheinlich werden. Dabei sind bereits heute die negativen Folgen der Schulschließungen für Kinder und Jugendlich mehr als deutlich: Lernrückstände, Bewegungsmangel, damit verbundenes Übergewicht und psychosoziale Beeinträchtigungen.

Bildung muss endlich eine stärkere Rolle spielen. Ich freue mich sehr, dass die Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock energisch darum wirbt, dass auch der Bund stärkere Verantwortung für Kitas und Schulen übernehmen muss. Die aktuelle Förderitis muss ersetzt werden durch eine dauerhafte Zusammenarbeit. Neben der Abschaffung des hemmenden Kooperationsverbotes müssen auch andere Optionen ausgeschöpft werden, etwa über die Sozialpolitik.“