Pressefreiheit muss auch während der Fußball-WM Thema sein

Pressefreiheit muss auch während der Fußball-WM Thema sein

Zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es im Hinblick auf die Pressefreiheit keine guten Neuigkeiten. Der ARD-Journalist Hajo Seppelt wird nicht nach Russland reisen, weil seine Sicherheit laut Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden nicht gewährleistet werden kann. Das ist ein Armutszeugnis für die russische Regierung und die FIFA. Die miserable Lage der Pressefreiheit in Russland muss während des globalen Fußball-Spektakels immer wieder angesprochen werden. Laut der Organisation Reporter ohne Grenzen sitzen derzeit sieben Medienschaffende in russischer Haft, obwohl sich Putins Regierung als WM-Ausrichter offiziell zur Wahrung der Pressefreiheit verpflichtet hat. Wenn die FIFA ihre eigenen Leitprinzipien zu Menschenrechtsfragen ansatzweise ernst nimmt, muss sie ihren Einfluss auf die russische Regierung geltend machen und den Regierungskurs gegen die Pressefreiheit kritisieren.

Wer neben dem heutigen Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien Bedarf nach weitergehenden Informationen hat, kann sich vorher die Debatte zum Antrag unserer Fraktion zum Schutz von Menschenrechten während der Fußball-WM anschauen. Heute Abend um 21.45 Uhr sendet das ARD-Magazin Kontraste einen Beitrag über die Lage der Pressefreiheit in Russland.

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