Presse: Meine Idee einer Bundeszentrale für digitale und Medienbildung
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Presse: Meine Idee einer Bundeszentrale für digitale und Medienbildung

Es ist unstrittig, dass in einer zunehmend digitalisierten Welt digitale und Medienkompetenz(en) immer wichtiger werden, auch und gerade im Rahmen des staatlichen Bildungsauftrages. Wir hören viele Absichtsbekundungen, aber wenig konkrete Lösungsvorschläge. Aus diesem Grund habe ich die Idee der „Bundeszentrale für digitale und Medienbildung“ entwickelt, die medien- und digitalpädagogische Kompetenzen bündeln, vermitteln und fördern soll.

Fragen rund um den Unterricht mit digitalen Inhalten sind im Schulalltag für viele Lehrkräfte eine Herausforderung. Weil das Netz voller Angebote und unzähliger Materialien ist, verliert man leicht den Überblick. Hinzu kommt: Viele Institutionen und Projekte arbeiten nebeneinander her, so dass viele Erfahrungen und theoretische Grundlagen immer wieder neu entwickelt werden müssen. Wir wollen pädagogischen Fachkräften und allen interessierten Erwachsenen und Heranwachsenden hier eine bessere Orientierung geben und qualitätsgesicherte Angebote zur Verfügung stellen. Dafür trete ich ein für eine „Bundeszentrale für digitale und Medienbildung“, die als unabhängige Plattform bestehende Angebote prüft, bündelt und bekannt macht. Sie kümmert sich um die finanzielle und konzeptionelle Unterstützung medienpädagogischer, digitalpädagogischer und informatischer Projekte, soll bestehende Ideen und Erfahrungen vernetzen und könnte auch die Evaluation und Begleitforschung von Projekten koordinieren. Als niedrigschwellige Anlaufstelle für Fachkräfte und Interessierte stellt sie geeignetes Material zur Verfügung, verlinkt zu qualitätsgesicherten Bildungsangeboten und bietet pädagogisch-didaktische sowie datenschutzrechtliche Beratung an, treibt schulische Entwicklungsnetzwerke voran und informiert über gelungene Beispiele aus der Praxis.

Gegenüber der Presse habe ich dazu erklärt:

“Wir wollen Lehrern, Eltern, Jugendlichen und Kindern im Dschungel der digitalen Angebote eine Orientierung geben. Dazu ist eine Bundeszentrale für digitale und Medienbildung notwendig. Sie soll genauso wie das erfolgreiche Vorbild der Bundeszentrale für politische Bildung arbeiten, vorwiegend als Online-Angebot. Ihre Aufgabe besteht darin, Materialien zur Verfügung zu stellen, bestehende Angebote zu prüfen, sie einzuordnen und nutzerfreundlich zu präsentieren. Wir schließen damit eine neue Bildungslücke, die sich sowohl im Schulalltag als auch in der Lebensrealität der Menschen auftut: Wie bewege ich mich sicher im Netz.”

Diese Gedanken wurden unter anderem von der Märkischen Oderzeitung und der Heidenheimer Zeitung aufgegriffen.

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