Politische Bildung braucht größere politische Anstrengungen

Politische Bildung braucht größere politische Anstrengungen

Zur heute vorgestellten Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Relevanz politischer Bildung an Schulen erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen:

“Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt wieder einmal, wie unterschiedlich stark politische Bildung in den einzelnen Bundesländern und Schulformen praktiziert wird. Das ist schade, weil gerade eine flächendeckende und ambitionierte politische Bildung die Grundlage schafft für eine lebendige, partizipative und vielfältige Gesellschaft, in der sich alle Interessen einbringen und Gehör verschaffen. Wir sehen es bei den Fridays-for-future-Demos genauso wie bei politisierten Youtubern, dass gerade junge Menschen engagiert sind und nach Möglichkeiten suchen, ihre Anliegen zu artikulieren.

Als politische Entscheidungsträger sind wir hier gefragt. Die Instrumente sind vielfältig: Das Wahlalter absenken, politische Bildung in der Schule stärken und als Querschnittsaufgabe ausbauen, Schulen als Institutionen demokratisieren und Schüler*innen echte Entscheidungsmöglichkeiten garantieren oder Beiteiligung zum tragenden Leitprinzip von Bildungseinrichtungen machen. Das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bietet hierbei ebenso praktische Zugänge wie Lernen durch Engagement. Ich werbe sehr dafür, diese Möglichkeiten ernsthaft umzusetzen, um keinen neuen Generationenkonflikt zu schüren, wie er sich gerade in Teilen abzeichnet.”

Die ganze Studie mit dem Titel: Politische Bildung in der Schule, Herausgegeben von Burkhard Jungkamp findet ihr hier.

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