Zur aktuellen Debatte, ob Pädagog*innen früher geimpft werden sollten, erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

“Angesichts der aktuellen Schulöffnungen und den Inzidenzzahlen von Mutanten sollten Lehrkräfte und Erzieher*innen die Chance bekommen, sich früher impfen zu lassen. Für das Vorrücken in Stufe 2 gibt es gute Gründe: Zum Einen werden aktuell nicht alle Impfangebote wahrgenommen und lassen zusätzliche Optionen zu. Zum Anderen ist der AstraZeneca-Impfstoff nicht für Über-65jährige zugelassen, damit haben ältere Menschen durch das Vorrücken keinen Nachteil.

Nach den Ankündigungen, Bildungseinrichtungen zuerst zu öffnen, sind jetzt konkrete Schritte nur folgerichtig. Die aktuellen schrittweisen Öffnungen müssen natürlich begleitet werden von Schnellteststrategien, personeller Unterstützung, Schutzmasken und Hygienematerial sowie mobilen Luftreinigungsanlagen. Impfangebote gehören ganz zentral dazu.

Außerdem scheint es, als beträfe mindestens eine Mutation überproportional junge Menschen. Deswegen ist es um so dringender, alle Möglichkeiten für den Schutz von  Pädagog*innen zu nutzen. So dringend und richtig es ist, Schulen und Kitas so früh wie möglich wieder zu öffnen, so zwingend ist es auch, sich der Fürsorgepflicht zu stellen und Impfangebote zu machen.”


Das Statement wurde unter anderem aufgenommen von der Schwäbischen Post (€).