OECD: Deutsche Bildung wird bestimmt durch Herkunft

OECD: Deutsche Bildung wird bestimmt durch Herkunft

Der OECD-Bildungsbericht zeigt auf, dass Bildungsaufstieg in Deutschland für viel zu viele Kinder ein leeres Versprechen bleibt. Deutschland vergeudet Talente und enttäuscht Hoffnungen, weil Kinder aus sozial schwachen Familien zu wenig unterstützt werden.

Außerdem verweist die OECD auch darauf, dass die Bildungsausgaben in Deutschland mit 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts weiter deutlich unter dem OECD-Mittel von 5,2 Prozent liegen. Das bekommen, so die Experten, unter anderem die deutschen Grundschulen zu spüren.

Damit unser Land stark bleibt und gerechter wird brauchen wir gute Ganztagsschulen, die Benachteiligungen ausgleichen. Es braucht außerdem dringend eine länderübergreifende Strategie gegen den Lehrermangel, unter dem Schulen in der ganzen Republik leiden.

Bisher trägt die Digitalisierung zu einer Verschärfung der Ungleichheit bei. Sie findet nämlich überwiegend zuhause statt. Das sinnvolle Nutzen digitaler Medien darf nicht weiter vor allem von der Herkunft und Bildung der Eltern abhängen. Deshalb brauchen wir eine umfassende Digitalisierungsstrategie für die Schulen, denn mit kompetenten Lehrern und gutem Zugang gelingt dort individuelle Förderung.

Die nächste Bundesregierung darf sich nicht mehr hinter dem Kooperationsverbot verstecken. Es muss weg.
Menschen haben kein Verständnis für ideologische Grabenkriege auf dem Rücken ihrer Kinder.

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