Mein Statement zur Abstimmung über die Neureglung der Organspende
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Mein Statement zur Abstimmung über die Neureglung der Organspende

Ich unterstütze den Gesetzesentwurf für eine freie Entscheidung bei der Organspende. Länder wie Spanien zeigen, dass es vor allem bessere Strukturen für und mehr Vertrauen in die Organspende braucht, damit die Spendebereitschaft wächst. Dazu gehört ein Online-Register für alle Bürger*innen; dort kann jederzeit die Spendenbereitschaft geändert werden, genauso wie bei den Ausweisstellen. Auch die Hausärzt*innen sollten für Organspende-Beratung ausgebildet und vergütet werden.

Gerade vor dem Hintergrund, dass die Mängel in den Strukturen – Infrastruktur, Ausbildung, niedrigschwellige Information – von allen Seiten als größtes Hemmnis für Organspenden benannt werden, dürfen die Nöte der Wartenden nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht der (potentiell) Spendenden ausgespielt werden. Eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende schützt auch die Angehörigen der Spendenden. Ich bin überzeugt, dass der Dreiklang aus besseren Strukturen, mehr Informationen und gut ausgebildetem Personal dazu führen wird, dass die Bereitschaft zur Organspende steigen wird. Denn dies muss das Ziel jeder Neuregelung sein.

Mein Statement wurde aufgegriffen von der Schwäbischen Post € und der Heidenheimer Zeitung.

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