In ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr hat die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Findungskommission für ihre Ständige wissenschaftliche Kommission – ehemals Nationaler Bildungsrat – besetzt. Daneben wurde eine neue KMK-Präsidentin gewählt. Dazu erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik:

“Die KMK zementiert das Versagen der Bundesbildungsministerin: Der Nationale Bildungsrat wurde von ihr so zielsicher gegen die Wand gefahren, dass die Länder nun endgültig ihren eigenen Weg gehen. Die Ministerin und die Bundesregierung stehen als Zaungäste nur noch am Rand.

Jetzt muss die KMK beweisen, dass sie zu mehr in der Lage ist, als nur den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verwalten. Das gilt sowohl für die Ständige wissenschaftliche Kommission als auch für ihren neuen Schwerpunkt „Lernen und Lehren – guter Unterricht in Zeiten der digitalen Transformationen“, wo der Aufhol- und Handlungsbedarf riesig ist und beherzte Schritte erfordert. Ich wünsche der designierten Präsidentin Britta Ernst für diese Aufgabe viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen. Schulleitungen, Lehrkräfte, Kinder, Jugendliche und Eltern hätte spürbare und zeitnahe Verbesserungen mehr als verdient.”