Zur Diskussion um eine mögliche Impfpflicht für Lehrkräfte habe ich gegenüber dem Tagesspiegel erklärt:

“Wir sehen bereits in benachbarten Ländern, mit welcher Wucht die Delta-Variante die Infektionszahlen in die Höhe treibt. Nach den Erfahrungen der letzten 18 Monate müssen wir davon ausgehen, dass wir Ähnliches auch in Deutschland erleben werden. Und dann werden gerade Schüler*innen unter 12 Jahren zu den Gefährdetsten gehören, weil sie (noch) nicht geimpft werden können. Daher müssen wir sie zu Beginn des neuen Schuljahres ganz besonders schützen, etwa mithilfe von Hygiene- und Testkonzepten, Stufenplänen, digitalen Hilfsmitteln, Luftreinigern oder größeren Räumen. Selbstverständlich wäre es in diesem Rahmen auch mehr als wünschenswert, wenn Lehrkräfte geimpft wären. Aber eine Impfpflicht halte ich für kontraproduktiv. Die Bundesländer sollten als Dienstherren aufklären, sensibilisieren und motivieren. So schaffen sie bei Lehrer*innen eine große Akzeptanz für eine Impfung, die dazu beiträgt, dass sie sowohl sich selbst als auch ihre Schüler*innen schützen und die Pandemie eingedämmt wird.”

Meine Antwort wurde im Tagesspiegel Background “Gesundheit & E-Health” (€) veröffentlicht.