Die Bundesregierung betreibt wie so oft Schaufensterpolitik. Projekt dieses Mal: Die bundesweite Bildungsplattform. Im Austausch mit dem Schwäbischen Tagblatt habe ich meine Position zu den Vorstößen der Bundesbildungsministerin erläutert. Eine neue Idee, von der das zuständige Ministerium noch keinen Schimmer hat, wie sie aussehen soll. Das ist mehr Verwirrung als Hilfe für die Schulen und Lehrer*innen.

Dabei gibt es einen guten, praxisnahen Vorschlag, aber eben von der Opposition. Bereits vor der Pandemie habe ich mit der Bundeszentrale für digitale und Medienbildung ein tragfähiges Konzept vorgelegt. Der vorgesehene top-down-Ansatz ist falsch. Das Rad muss nicht neu erfunden werden; das dauert zu lange und verschwendet Ressourcen. Es gibt bereits sehr viel Content. Dieser muss zusammengetragen, eingeordnet, geprüft und nutzerfreundlich angeboten werden. Mit unserer Bundeszentrale für digitale und Medienbildung zeigen wir einen Weg auf.


Meine Äußerungen wurde etwa aufgegriffen von der Schwäbischen Post, dem Schwäbischen Tagblatt und die Gmünder Tagespost.