Anlässlich des Weltkindertags am 20. September veröffentlichen 21 baden-württembergische Bundestagskandidierende von Bündnis 90/Die Grünen ein Zwölf-Punkte-Papier für mehr Kinder- und Jugendrechte. Dazu habe ich gegenüber der presse erklärt:

“Dieses Zwölf-Punkte-Papier unterstreicht unsere Überzeugung und unseren Willen, die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum des politischen Handelns zu stellen. Während der Corona-Lockdowns mussten die Jüngsten der Gesellschaft mit den Kita- und Schulschließungen einen viel zu hohen Preis zahlen. Sie mussten ihr Leben stark einschränken in einer der wichtigsten Phasen ihres Lebens. Gerade Kitas und Schulen sind als soziale Orte so wichtig für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dort lernen sie gemeinsam, leben, lachen, wachsen, fassen Mut und entwickeln Selbstbewusstsein. Nicht erst seit Corona, aber jetzt erst Recht fordern wir stärkere Rechte für Kinder und Jugendliche. Wir wollen ihre Rechte endlich ausdrücklich im Grundgesetz verankern, damit der Staat künftig verpflichtet ist, ihre Interessen bei allen Entscheidungen mitzudenken. Es kann nicht sein, dass in unserem so reichen Land immer noch 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut aufwachsen. Das ist gegen die Menschenwürde und verbaut so vielen von ihnen eine gute Zukunft. Deshalb kämpfen wir dafür, eine Kindergrundsicherung ohne kompliziertes Antragsverfahren einzuführen. Besonders Alleinerziehende wollen wir deutlich entlasten. Jedes Kind hat die beste Bildung und echte Zukunftschancen verdient. Bildung ist die wichtigste Investition für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Erfolg. Wir wollen Deutschland zum kinderfreundlichsten Land machen, das ist unser Auftrag.”