Grünes Mobilitätskonzept für den Ostalbkreis und Heidenheim

Grünes Mobilitätskonzept für den Ostalbkreis und Heidenheim

Im Frühjahr dieses Jahres sorgte die Ankündigung eines großen Zukunfts- und Mobilitätskongress für den 16.03.2020 für Aufbruchstimmung. Es sollten Ideen und Konzepte dafür erarbeitet werden, wie die Verkehrssituation entlang der Achse Heidenheim-Oberkochen-Aalen verbessert werden könnte. Coronabedingt musste der Kongress abgesagt werden. Ein Positionspapier von Landrat Pavel soll nun als Aufschlag dienen. Leider bleibt es aus Sicht der grünen Fraktionen blass und vage.

Als Diskussionsgrundlage für die kommunal betroffenen Gremien haben Grüne Mandatsträgerinnen und –träger daher im Ostalbkreis und Kreis Heidenheim ein eigenes Mobilitätskonzept erstellt. Die Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp, der Landtagsabgeordnete Martin Grath, Volker Grab (Kreistagsmitglied Aalen), Frank Schied (Kreistagsmitglied Heidenheim), Anamaria Filipovic (Gemeinderat Heidenheim), Michael Fleischer (Gemeinderat Aalen) und Werner Glatzle (Gemeinderat Königsbronn) erläuterten dieses Konzept bei einer Pressekonferenz am 25.05.2020.

Margit Stumpp, MdB, betonte hierbei noch einmal, wie wichtig die Mobilität für die Menschen in Ostwürttemberg aus Sicht der Grünen Fraktionen im Kreis Aalen/ Heidenheim ist. Unumgänglich ist hier die Brenzbahn-Ertüchtigung als wichtige Stärkung der Region Ostwürttemberg. Diese Forderungen sind nicht neu – bereits seit 10 Jahren bemüht man sich hier um ein Ergebnis, hier ist Beharrlichkeit gefordert. Des Weiteren müsse die Vernetzung der Verkehrsmittel verbessert und das Radwegenetz dringend ausgebaut werden.

Laut Martin Grath, MdL, stößt man beim Brenzbahn-Ausbau in der Landesregierung auf offene Ohren. Er betont die Wichtigkeit einer Elektrifizierung und des zweigleisigen Ausbaus. Ostwürttemberg müsse neu denken, bei der Brenzbahn, aber auch bei der A7. Ebenso hält er einen Anschluss an die S-Bahn des Donau-Iller-Verbundes für sinnvoll.

Auch der Blick über den Tellerrand bzw. die Kreisgrenzen hinaus hat laut Volker Grab vom Aalener Kreistag oberste Priorität, ebenso ein breiter Diskussionsprozess mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit den ansässigen Unternehmen.

Ökologie, Klima und Wirtschaft müssen gemeinsam gedacht werden, erklärt Werner Glatze vom Königsbronner Gemeinderat. Auch die kommunale Sicht dürfe nicht außer Acht gelassen werden.  Arbeiten und Wohnen am selben Ort – auch dies sei ein Thema, dass oft nicht bedacht wird. Hier sieht Glatzle auch die Arbeitgeber in der Pflicht.

Hier findet ihr das Grüne Mobilitätskonzept in Gänze

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