Auf die Frage, was sich die Bürger*innen in Deutschland am meisten wünschen, antworten 69%: ein besseres Schul- und Bildungssystem (FORSA-Umfrage aus diesem Jahr).

Um neue Formen des Lernens und Lehrens auszuprobieren und moderne Schulen zu gestalten, ist der Austausch mit den Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften und allen anderen betroffenen unverzichtbar, um deren zivilgesellschaftliche Expertise mit einzubeziehen. Denn sie sind es, die tagtäglich unter der fehlenden digitalen Infrastruktur, der Benachteiligung aufgrund des sozioökonomischen Hintergrunds und den Versäumnissen im Bildungswesen leiden.

Deshalb freue ich mich sehr über den Bürger*innenrate Bildung und Lernen. Über 500 zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger finden sich hier zusammen, um gemeinsam das Bildungssystem von morgen zu gestalten. Ende Mai fand das erste Bürger*innen- und Jugendforum statt, auf dem bereits erste Empfehlungen diskutiert wurden.

Im November sollen die erarbeiteten Ideen und Empfehlungen des Bürger*innenrates den Verantwortlichen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene übergeben werden. Ich freue mich auf die Vorschläge und die Diskussion der Ideen!

Weitere Informationen, der weitere Zeitplan und wie der Bürger*innenrat im Detail funktioniert, ist auf der zugehörigen Website (buergerrat-bildung-lernen.de) zu finden.