Heute wurde bekannt, dass Susanne Eisenmann (CDU) als baden-württembergische Bildungsministerin den landesweiten Einsatz von Microsoft-Produkten in Schulen vorantreibt. Zu dieser Debatte um den Einfluss großer Tech-Konzerne auf die Bildung erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik, Expertin für digitale Infrastruktur und Abgeordnete für Aalen und Heidenheim:

“Es ist ein Skandal, dass Frau Eisenmann ihre Wahlkampfambitionen über das Wohl von Schülerinnen und Schülern stellt. Ihr Versagen bei ihrer Lernplattform ella versucht sie nun zu kaschieren, indem sie Microsoft die Schultüren öffnet. Das ist zum einen unnötig teuer und lässt weiterhin viele Fragen zum Datenschutz ungelöst. Statt in den Klassenzimmern proprietäre System von Tech-Giganten zu promoten, sollte Frau Eisenmann im Sinne der Schüler*innen auf freie Software und Angebote von Unternehmen setzen, von denen auch hierzulande viele marktreife Lösungen haben und die den Datenschutz wirklich gewährleisten können.”