Gemeinsam mit der Parteivorsitzenden Annalena Baerbock habe ich ein Papier “Bildungsschutzschirm für Kinder und Jugendliche” erarbeitet, das Sie hier finden. Wir zeigen auf, was kurzfristig getan werden müsste, um Bildungschancen zu gewährleisten, das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung einzulösen, Unterricht unter Pandemiebedingungen sicherzustellen und der verschärften Ungleichheit durch die Schulschließungen entgegenzuwirken.

Dazu erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik meiner Bundestagsfraktion:

“Bildung ist auch in der Krise kein Privileg. Wir müssen alle dafür sorgen, dass jedes Kind Bildungsangebote und Unterstützung erhält. Klar ist, wer zu Hause weniger Hilfe bekommt, braucht mehr professionelle Zuwendung. Unser Bildungsschutzschirm schafft die Voraussetzungen für flexibles und sicheres Lernen und fördert besonders Kinder aus benachteiligten Elternhäusern.

Um das schulische Lernen bestmöglich und kurzfristig zu ermöglichen, fordern wir ein Sofortausstattungsprogramm des Bundes für Masken und Schnelltests. Öffentliche Räume, die gerade ungenutzt sind wie etwa Bibliotheken oder Museen, sollten zu Lernräumen werden, in denen Abstand garantiert werden kann. Und für den gelungenen digitalen Fernunterricht braucht es ausreichende Serverkapazitäten sowie mobile Lösungen zur Internetversorgung und Endgeräte für alle jene, die keines haben.

Die bestehende Ungerechtigkeit in der Bildung wurde durch Corona und die Schulschließungen nochmals verschärft. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir einen Anspruch auf Förderung aufgrund pandemiebedingte Lernrückstände etablieren. Mit sicheren Lernräumen und pädagogischer Begleitung stellen wir die individuelle Förderung sicher, forcieren Ganztagsunterricht und realisieren Ferienangebote für Kleingruppen. Das Bildungs- und Teilhabepaket wollen wir nutzen, um Nachhilfe und Bildungslotsen verstärkt zum Einsatz zu bringen.”


Weiterführende Vorschläge zur Bewältigung der Pandemie und konkrete Maßnahmen für die Schulen sind auch in meinem Antrag “Lernen aus der Krise – Ein Update für die Schulen” zu finden.


Über die Initiative hat unter anderem das Gmünder Tagespost (€) berichtet.