Auch beim diesjährigen Forum Open Education – der Plattform für den Austausch über offene Bildung für die digitale Gesellschaft – wurden spannende Fragen zu Bildungsgerechtigkeit und digitalen Kompetenzen diskutiert. Ich durfte Gastgeberin sein der Arbeitsgruppe “Lernen in regionalen Netzwerken”, in der wir konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet haben.

Mehr Bildungsgerechtigkeit und digitale Kompetenzen durch lokale Lernnetzwerke, Medienberater und binnendifferenzierte Materialien

Eine gute Bildung ist abhängig vom sozioökonomischen Status – im Brennglas der Krise wird das gerade besonders deutlich. Aber ob Lernende an Bildung teilhaben können, darf nicht vom Geldbeutel oder Bildungsstand der Eltern abhängig sein. Bildung muss allen zukunftsgerechte Kompetenzen vermitteln. Hier braucht es sozialverträgliche Maßnahmen, wie freie Technologien, Freiräume, Unterstützungsangebote und Lernmaterialien, um allen eine gute Bildung zu ermöglichen. Wir diskutierten Fragen wie

  • Welche Rahmenbedingungen braucht es, den ‘digital gap’ zu schließen und digitale Tools für mehr Chancengerechtigkeit in der digitalen Gesellschaft zu nutzen?
  • Wie müssen organisatorische und digitale Lösungen für unterschiedliche Ziel- und Lerngruppen verschiedener sozioökonomischer Herkunft aussehen?
  • Wie schaffen wir einen Mehrwert für das lebensbegleitende Lernen, insbesondere auch für Lehrende?
  • Und wie müssen Lernräume der Zukunft gestaltet werden?

Abgerundet wurde das Forum mit einem politischen Forum, bei dem ich unsere Arbeitsergebnisse und programmatischen Punkte erläutern konnte:

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