Zum aktuellen TÜV-Bericht, wonach in Baden-Württemberg erst 2039 eine flächendeckende Breitbandversorgung erreicht sein wird, erkläre ich als Bundestagsabgeordnete für Heidenheim/Aalen und Fraktions-Expertin für digitale Infrastruktur:

“Die TÜV-Studie zeigt eindrücklich, dass die Bundesregierung ihr Ziel, “flächendeckende digitale Infrastruktur von Weltklasse” (Koalitionsvertrag) bereitzustellen, mit Sonntagsreden alleine nicht schaffen wird. Das Problem ist bekannt, Kommunen und Länder mit der Aufgabe überfordert. Die Bundesregierung muss endlich kräftig und nachhaltig in den Breitbandausbau investieren und dafür deutlich mehr und verstetigt Mittel bereit stellen. Diese könnten z.B. durch den Verkauf der Telekomanteile erlöst werden. Kupfer und damit Vectoring sind Vergangenheit, Flugtaxis schöne Zukunft. Aber heute und jetzt müssen wir die Breitbandinfrastruktur flächendeckend voranbringen, damit die digitalen Träume auch Wirklichkeit werden können.”