Meine Bundestagsrede zur MINT-Bildung
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Meine Bundestagsrede zur MINT-Bildung

Im Bundestag haben wir heute über eine Stärkung der MINT-Bildung debattiert. Als Ingenieurin kann ich dabei auch einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, was jedoch nicht immer positive Erfahrungen waren und sind. Aber seht selbst:


Zentrale Aussagen sind:

“Studien zeigen, dass sich seit Jahren der Anteil weiblicher Beschäftigter in der Digitalbranche kaum verändert hat und bei einem Drittel auf niedrigem Niveau stagniert. So lange unsere Gesellschaft weiterhin fest in Rollenstereotypen verhaftet ist, was „Frau und Technik“ angeht, gibt es für Mädchen besonderen Zugangshürden.

Meine Erfahrungen aus dem Engagement als Ingenieurin für mehr Interesse von Frauen an MINT-Berufen zeigen: Die inzwischen zahlreichen Initiativen sprechen Mädchen und Frauen durchaus an, oft scheitert eine endgültige Entscheidung für einen entsprechenden Beruf oder Studiengang jedoch an den tief verankerten und verbreiteten Rollenstereotypen. Viele Mädchen und Frauen müssen ihrem Umfeld erklären oder sich gar dafür rechtfertigen müssen, dass sie einen MINT-Beruf ergreifen.

Und nicht zu vergessen, was alles zu MINT gehört: vom Kreativpotential der Kunst über Bildung für nachhaltige Entwicklung bis hin zum Kochen. Daher brauchen wir mehr Kreativräume in den Schulen, damit den Kindern die Freude am Experimentieren und Erkunden erhalten bleibt. Da gibt es viele gute Beispiele, gerade auch in meinem Wahlkreis. Das Werkgymnasium ist als „Heidenheimer-Modell“ seit fast 50 Jahren etabliert, aber immer noch nur Modell. Die Juniorakademie und das Explorhino sind als außerschulische Lernorte Erfolgsmodelle und natürlich leistet das „Haus der kleine Forscher“ exzellente Arbeit, auch in der Fortbildung.”


Die vollständige Debatte ist in der Mediathek des Bundestages abrufbar,

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