Zur heutigen Veröffentlichung von Leitlinien zum Schulbetrieb in der Pandemie durch das Bundesbildungsministerium erkläre ich als Sprecherin für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen:

“Wie so oft gilt bei der Bundesbildungsministerin: Besser spät als nie. Seit Monaten fordern wir einen verbindlichen Stufenplan, der den Schulen Planungssicherheit und Verlässlichkeit ermöglicht. Schulen brauchen Zeit, um sich auf den Wechsel zwischen Präsenz-, hybridem und Fernunterricht vorbereiten zu können. Das ständige Hin und Her zermürbt Lehrkräfte, Schüler*innen sowie Eltern. Wir sollten den Schulen endlich so weit vertrauen, dass sie im Rahmen der Pandemie eigene Lösungen finden und kreative Wege gehen können.

Damit ihre Leitlinien nicht zur PR-Ente werden, muss Ministerin Karliczek nun schleunigst Verbündete organisieren. Hier geht es in erster Linie um die Ministerpräsident*innen, die Kanzlerin sowie die Kultusminister*innen. Den vielen Worten um das Recht auf Bildung und die verlorenen Chancen einer Generation Corona müssen endlich Taten folgen.”


Das Statement wurde etwa von der Gmünder Tagespost (€), der Schwäbischen Post (€) und der Schwäbischen Zeitung (€) aufgegriffen.