Große Koalition stimmt gegen die Einführung einer Weidetierprämie
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Große Koalition stimmt gegen die Einführung einer Weidetierprämie

Die Große Koalition hat am Mittwoch, 13. November 2019, im Bundestag gegen die Einführung einer Weidetierprämie gestimmt, wie Sie die Bundestagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke wiederholt forderten. Dazu erklärt Margit Stumpp, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim:

“Mit der Einführung einer bundesweiten Weidetierprämie, wie wir Grüne sie im Bundestag fordern, wäre den Schäferinnen und Schäfern in Deutschland ein gutes Stück geholfen. Bereits in 22 EU-Mitgliedsstaaten gibt es eine solche Unterstützung für Schafe und Ziegen in Weidehaltung. Mit unseren Anträgen wollen wir eine zusätzliche jährliche Förderung in Höhe von 30 Euro je Mutterschaf/Ziege in der Weidetierhaltung einführen, um der hohen Bedeutung der Weidetierhaltung für das Gemeinwohl Rechnung zu tragen und sie für die Zukunft attraktiv zu machen. Die Chance zur Stärkung dieser besonders naturverträglichen und tiergerechten Nutztierhaltung wurde gestern leider erneut vertan. Die Bundesregierung hält weiterhin an ihrer verfehlten Agrar-Förderpolitik fest, obwohl genau diese Politik viele Weidetierhalter*innen in finanzielle Not gebracht hat. Für den Ostalbkreis und den Kreis Heidenheim ist die Entscheidung der Bundesregierung eine besonders bittere Nachricht. Die Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb wird besonders stark durch Schafe und Ziegen gestaltet. Wer heute Klima- und Artenschutz zugleich haben möchte, muss sich aktiv für eine Beweidung von Tieren einsetzen. Weidetierhaltung steht für qualitativ hochwertige Produkte für die Verbraucher*innen sowie für den Schutz und die Pflege unserer Kulturlandschaft zugleich. Wir werden uns auch weiterhin für eine Stärkung der Weidetierhaltung einsetzen.”

Hier geht es zu unseren von der Bundesregierung in der gestrigen Plenarsitzung abgelehnten Anträgen: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/148/1914892.pdf & http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/148/1914893.pdf.                                                

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