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Liebe Freundinnen und Freunde,

als ich 2017 – denkbar knapp – in den Bundestag gewählt wurde, hatte ich nach kurzer Zeit das Gefühl, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Eines der ersten Themen war die Grundgesetzänderung zur Umsetzung des Digitalpakts Schule. Als kleinste Oppositionspartei und „Zünglein an der Waage“ konnten wir Grünen eine zwar befristete, aber gleichmäßige Förderung von Bildungsprojekten durchsetzen und -sehr wesentlich- die Finanzierung von verbundenen Personalkosten verankern. Dies geschah auf meine Initiative hin; aus meiner Berufserfahrung heraus war mir bewusst, dass eine der größten Hürden für das Etablieren von Digitalisierung in der Schule die professionelle Administration ist. Im neuen Hilfspaket wird diese mit 500 Mio. € finanziert, ein später, aber wichtiger Erfolg unserer Arbeit und ein Beispiel dafür, dass wir als kleinste Oppositionsfraktion während dieser Legislatur wichtige Impulse setzen konnten. Das sind kleine Erfolge, aber das ist zu wenig!

Mit meinen Schwerpunkten Bildung, Medien und digitale Infrastruktur habe ich drei Themen bearbeitet, die für Chancengerechtigkeit, Selbstbestimmung, Teilhabe und Demokratie relevant sind. Gleichzeitig berühren sie auch alle politischen Ebenen, vom Kommunalen über die Landesebene bis hin zu Europa, wenn es z.B. um Förderrichtlinien oder die Regulierung digitaler Plattformen geht.

Meine Konzepte habe ich mit den Betroffenen, den BAGen, Verbänden und NGOs diskutiert. Das hat zur Qualität unserer Vorschläge beigetragen, aber auch dazu, dass unsere Grünen Positionen bei diesen Stakeholdern große Unterstützung finden und wir als starke Stimme, sowohl für gute Bildungskonzepte als auch für Pressefreiheit und für digitale Teilhabe geschätzt werden.

Über die parlamentarische Arbeit hinaus konnte ich meine Ideen auch in unsere Programme einfließen lassen. Die Fraktionskolleg*innen greifen gerne auf meine Expertise zurück. Über die Parteigrenzen hinweg konnte ich für die Rechte von Julian Assange, Stichwort Menschenrechte und Pressefreiheit, sowie für den Erhalt der Kulturfrequenzen, wichtig für Kultur und Ehrenamt, wertvolle Bündnisse schmieden. Auch Annalena und Robert schätzen meine Zuarbeit, das Thema Bildung hat auch in der Partei an Bedeutung gewonnen.

Der Raum dieser Bewerbung reicht nicht, um die Vielzahl meiner Anträge und die Inhalte darzustellen. Deswegen formuliere ich meine Ziele kurz und prägnant: Wenn wir Chancengerechtigkeit verbessern und unser Bildungssystem dort stärken wollen, wo es die größten Schwächen hat, müssen wir das Grundgesetz weiter öffnen, damit der Bund sich mehr für die Schulen engagieren kann.

Wenn wir Journalist*innen besser schützen und die Medienvielfalt erhalten wollen, brauchen wir eine gezielte, staatsferne Förderung von Qualität im Journalismus.

Wenn wir digitale Teilhabe sichern wollen, müssen wir weiße Flecken der digitalen Infrastruktur gezielt ausbauen und ein dynamisch anpassbares Recht auf schnelles Internet verankern.

Wir Grünen werden in Berlin als starke Stimme für gerechte Chancen und gute Bildung wahrgenommen, dazu konnte ich mit meiner Kompetenz und Erfahrung entscheidend beitragen. Vor Ort konnte ich vermitteln, dass wir nah bei den Menschen sind, die Probleme angehen und realistische Perspektiven bieten. Meine Nominierung, bei der mir – mit einer Ausnahme – alle Mitglieder meiner beiden KVs ihre Stimme gegeben habe und die starken Voten der BAG Bildung und der BAG Digitales und Medien spiegeln dies wider.

Diese erfolgreiche Arbeit will ich fortsetzen. Mit Leidenschaft, Kompetenz, Erfahrung, Lust auf Gestaltung und vor allem mit eurer Unterstützung. Deswegen bitte ich für Platz 11 der Landesliste um euer Vertrauen und eure Zustimmung.

Eure Margit

Kurzbiographie, eine ausführlicherer Version findet ihr hier.

Politisch bin/war ich seit 1999 in kommunalpolitischen Gremien, in der GAR und im Parteirat aktiv.

Gesellschaftlich engagiere ich mich in mehreren Energie-, Kultur- und Bildungsinitiativen und gründete den Verein Kindertagespflege.

Nach mittlerer Reife, Ausbildung zur Hauswirtschafterin und Abitur studierte ich Feinwerktechnik. Ich arbeitete in der Elektronikentwicklung, dann wurde ich Lehrerin für IT, Medientechnik, Physik und administrierte das Schulnetz.

Ich bin verheiratet, wir haben 2 Kinder.